Donnerstag, 29. September 2016

Dolomiten-Bahn ist nun auch in Rom Thema

Ende Juli hat SAD-Chef Ingemar Gatterer das Projekt Dolomitenbahn aufSchloss Prösels präsentiert. Nun ist die Bahn auch in Rom Thema.

Von links: Senator Hans Berger, Vizeminister Riccardo Nencini, SAD-Präsident Christoph Perathoner und SAD-Generaldirektor Mariano Vettori.
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Von links: Senator Hans Berger, Vizeminister Riccardo Nencini, SAD-Präsident Christoph Perathoner und SAD-Generaldirektor Mariano Vettori.

Der italienische Vizeminister für Transport Riccardo Nencini hat einen Arbeitstisch im Transportministerium für dieses Projekt eingerichtet. Vor wenigen Tagen fand nun unter dem Vorsitz des Vizeministers Nencini das erste Treffen des Arbeitstisches statt.

Der SAD-Delegation, unter Führung des Präsidenten Christoph Perathoner, gehörten auch Generaldirektor Mariano Vettori und Projektkoordinator Helmuth Moroder an. Zudem wurde die SAD-Delegation von SVP-Senator Hans Berger begleitet. Auf der Seite des Ministeriums waren neben dem Generaldirektor des Transportministeriums Virginio Di Giambattista auch Führungskräfte vom Gruppo Ferrovie dello Stato Italiane vertreten.

„Sehr positiv aufgenommen“

„Das SAD-Projekt Dolomitenbahn, eine Verbindungsstrecke zwischen Bozen und Cortina, ist im Transportministerium in Rom sehr positiv aufgenommen worden. Die Resonanz aus Rom stimmt uns als Unternehmen zuversichtlich und bestärkt uns in der Umsetzung dieses Regionen-übergreifenden Projektes“, erklärte SAD-Präsident Christoph Perathoner nach der zweistündigen Sitzung.

Im ersten Teil der Sitzung sei vor allem die Trassierung und die notwendige Eisenbahntechnik erklärt worden, wobei dem Umweltschutz-Aspekt einen hohen Stellenwert eingeräumt werde. Im weiteren Verlauf des Treffens sei dann konkret über die Finanzierung durch ein Public-Privat-Partnership-Modell (PPP) gesprochen worden. „Das Finanzierungsmodell ist ein wesentlicher Bestandteil zur Realisierung des SAD-Projektes. Mit diesem konnten wir bei den Vertretern des Ministeriums ganz besonders punkten“, meint Perathoner.

„Stehen noch ganz am Anfang“

Dennoch sei man Realist genug, „um zu wissen, dass der Weg bis zur Verwirklichung eines derartigen Projektes noch ein weiter ist und wir derzeit noch ganz am Anfang stehen“.

Transport-Vizeminister Nencini erklärte, dass er sich gut vorstellen könne, dass die italienische Regierung, nach Prüfungen und Vertiefungen, das Projekt zur Finanzierung bei der Europäischen Union in Brüssel einreiche und entsprechend unterstütze. 

stol