Erich Kostner (Alta Badia), Franz Perathoner (Gröden), Paul Schifferegger (Kronplatz), Antonio Dal Pont (Cortina d’Ampezzo), Alceo Pastore (Fassatal) und Ugo De Battista (Arabba) setzten ihre Unterschriften unter die Satzung – und sie stellten gleichzeitig die Weichen für ein neues Zeitalter im europäischen Wintertourismus.Doch das wussten die Unterzeichner damals noch nicht. Sie waren lediglich von der Idee überzeugt, die Skigebiete in den Dolomiten zu verbinden und dadurch einerseits den Skifahrern rund um den Sellastock einen Mehrwert zu bieten, andererseits die Strukturen effizienter nutzen zu können.In den 40 Jahren seines Bestehens ist Dolomiti Superski ein Vorzeigemodell geblieben.Die Wirtschaftsredaktion der „Dolomiten“ hat den Pionieren von Dolomiti Superski heuer daher den Preis „Ein Leben für die Wirtschaft“ verliehen - stellvertretend für alle, die den Skipassverbund im Lauf der Jahrzehnte vorangetrieben haben."Die Inspiration für den Verbund kam im Winter 1972/1973 vor allem von Erich Kostner und Erich Kastlunger“, erinnert sich Franz Perathoner, der bis 2012 Geschäftsführer des Verbundes war. Erich Kostner hat als Liftpionier Geschichte geschrieben, Erich Kastlunger war in seiner Heimat St. Vigil in Enneberg für den Aufbau des Wintertourismus maßgebend. Auch der aus Mailand stammende Unternehmer Gianni Marzola sei ein „Mann der ersten Stunde“ gewesen, so Perathoner.Als das Vorhaben „Liftverbund“ den Vertretern der großen Liftgesellschaften und der vier Talschaften rund um den Sellastock unterbreitet wurde, stieß man auf Wohlwollen, ja sogar auf Begeisterung. Denn den Liftbetreibern war schon längst klar geworden, dass vor allem die Urlauber mit den „zerstückelten“ Skigebieten ein Problem hatten.er____________________________________Den großen Bericht über die Geschichte und die Gründer von Dolomiti Superski lesen Sie in der Freitag-Ausgabe des Tagblatts „Dolomiten“.