Freitag, 22. Januar 2021

Dolomiti Superski: „Sind motiviert und zuversichtlich, bald durchzustarten“

Die erneute Verschiebung des Saisonstartes 2020/21 war ein harter Schlag für die Branche des Wintertourismus. Trotzdem sei man weiterhin motiviert und bereit, am 15. Februar durchzustarten, schreibt Andy Varallo, der Präsident von Dolomiti Superski.

„Wir sind immer noch zuversichtlich und motiviert, die Wintersaison doch noch zu starten“, sagt Andy Varallo, Präsident von Dolomiti Superski.
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„Wir sind immer noch zuversichtlich und motiviert, die Wintersaison doch noch zu starten“, sagt Andy Varallo, Präsident von Dolomiti Superski. - Foto: © Harald Wisthaler
„Die gesamte Tourismussparte der Dolomiten war startbereit, sowohl im Dezember als auch nach Dreikönig und noch mehr am 18. Januar. Leider erlaubten es die Bedingungen nicht, um von der Regierung die Starterlaubnis zu bekommen. Wir haben dies mit Verantwortungsbewusstsein, aber auch mit Wehmut zur Kenntnis genommen“, so Varallo.

Auch die Möglichkeit, die Aufstiegsanlagen nur für Einheimische in Betrieb nehmen zu dürfen, wäre ein positives Signal für die gesamte Wirtschaftssparte gewesen und hätte es unter anderem den ansässigen Kindern erlaubt, eine gesunde Sportart im Freien zu praktizieren. Auch Dolomiti Superski hatte sich für diese Möglichkeit stark gemacht.

Die harten Schläge hätten jedoch dem Unternehmergeist und dem Optimismus nicht viel anhaben können.

Sicherheit der Gäste im Vordergrund

„Ich habe bei vielen Kollegen und Branchenmitgliedern herausgehört, dass sie immer noch zuversichtlich und motiviert sind, die Wintersaison doch noch zu starten, auch wenn es viel später als gewohnt sein wird“, so Varallo, „auch weil die natürliche Schneelage fantastisch ist, die Pisten bereits im November perfekt vorbereitet wurden und auch Ostern recht günstig im Kalender steht. All diese Voraussetzungen motivieren uns und sprechen für eine immer noch würdige Durchführung dessen, was von der Wintersaison noch übrig ist.“

Dolomiti Superski hätte sich zusammen mit allen anderen Branchenmitgliedern stets für die Schaffung der notwendigen Voraussetzungen eingesetzt, um die Sicherheit der Skigäste zu garantieren.

Sicherheitsprotokoll verabschiedet

„Wir haben uns seit dem vergangenen Sommer mit viel Einsatz an die Vorbereitung von Maßnahmen gemacht, die das Covid-19-Ansteckungsrisiko auf ein Minimum reduzieren. Dazu haben wir mit den Behörden und dem technisch-wissenschaftlichen Beirat der Regierung an der Ausarbeitung eines Regelsystems mitgewirkt, bei dem die Sicherheit der Skigäste im Vordergrund steht. Die Verabschiedung des Sicherheitsprotokolls für den Liftbetrieb seitens des technisch-wissenschaftlichen Beirates und die Ratifizierung desselben durch die Staat-Regionen-Konferenz von Freitag ist ein wichtiger Schritt, der endlich eine gewisse Planungssicherheit gibt und Licht am Ende des Tunnels erblicken lässt“, erklärte Marketingdirektor Marco Pappalardo.

In Ermangelung eines Protokolls war es bis heute nämlich nicht möglich, die Aufstiegsanlagen in Betrieb zu nehmen.

stol