„Das internationale Umfeld ist nach wie vor von hoher Komplexität, stark schwankenden Rohstoffpreisen und einem sich ständig verändernden geopolitischen Umfeld geprägt“, sagt Hannes Berger, CEO von Dr. Schär. <BR /><BR />Dennoch erzielte das Unternehmen mit Sitz in Burgstall ein positives Geschäftsergebnis. Nach 624 Millionen Euro im Jahr 2024 wuchs der weltweite Umsatz 2025 auf 632 Millionen Euro. Als Erfolgsfaktoren nennt Dr. Schär die fortschreitende Internationalisierung, die Konsolidierung der lokalen Produktionsstandorte sowie gezielte Investitionen in Innovationen.<BR /><BR />Besonders der europäische Markt erwies sich als Wachstumsmotor. „Europa ist eine der strategischen Säulen unserer Entwicklung“, so Berger. Unter anderem wurde die Expansion in Skandinavien weiter vorangetrieben: Dort stellte das Unternehmen das Portfolio der Marke Semper auf die Kernmarke Schär um und eröffnete einen neuen Standort in Stockholm.<h3> Große Investitionsoffensive für 2026</h3>Im Jahr 2025 investierte Dr. Schär 8,8 Millionen Euro in die Effizienzsteigerung von Produktion und Logistik. Für 2026 sieht der Investitionsplan ein Budget von 28 Millionen Euro vor. Die Mittel sollen vorrangig in Italien, Spanien und Deutschland eingesetzt werden.<BR /><BR />Parallel zur industriellen Expansion treibt das Familienunternehmen seine Nachhaltigkeitsziele weiter voran. Seit dem vergangenen Jahr verwendet Dr. Schär laut eigenen Aussagen ausschließlich Eier aus Freilandhaltung. Zudem wurde die Energiebilanz an zwei deutschen Standorten verbessert. <BR /><BR />Weltweit beschäftigt Dr. Schär rund 1.800 Mitarbeitende an 18 eigenen Standorten in elf Ländern. In Italien sind 730 Personen tätig. Sie verteilen sich auf den Hauptsitz in Burgstall, die Produktionswerke in Leifers und Borgo Valsugana sowie das Dr. Schär R&D Centre in Triest – ein Zentrum für Innovationen im Bereich der Spezialernährung.