Montag, 21. August 2017

Drei-Kammern-Treffen beim Europäischen Forum Alpbach

Die Führungsspitzen der Handels- und Wirtschaftskammern der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino haben sich bei den Tiroltagen (19. und 20. August) in Alpbach getroffen, um über wichtige Zukunftsthemen und Initiativen von überregionalem Interesse zu diskutieren.

Die Führungsspitzen der Handels- und Wirtschaftskammern der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino. - Foto: WK Tirol
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Die Führungsspitzen der Handels- und Wirtschaftskammern der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino. - Foto: WK Tirol

Die Führungsspitzen der Wirtschafts- und Handelskammern der Europaregion nutzten die Tiroltage des Europäischen Forums Alpbach, um bei einem gemeinsamen Treffen verschiedene Diskussionen zum Leitthema Mobilität im Alpenraum anzustoßen, eine Schlüsselfrage für die Wirtschaft und Gesellschaft der drei Gebiete.

Ebner: Waren- und Personenverkehr schwillt ständig weiter an

„Die Mobilität im Alpenraum war schon immer mit besonderen Herausforderungen verbunden. Der Waren- und Personenverkehr schwillt ständig weiter an und mit ihm die Ansprüche an die Infrastruktur“, so der Präsident der Handelskammer Bozen, Michl Ebner: „Es gilt also, langfristige Strategien für die Verkehrswege im Alpenraum anzudenken und in diesem Zusammenhang sehen wir als Kammern es als unsere Aufgabe, die Position und die Interessen der drei Wirtschaftsräume zu vertreten.“

Bodenseer: Wirtschaftskammern wollen Bedürfnisse deponieren

Neben dem Leitthema Mobilität standen beim Treffen der drei Kammern in Alpbach auch andere Themen von strategischem Interesse auf der Tagesordnung.

„Der gesamte Alpenraum soll in Zukunft durch die makroregionale EU-Strategie EUSALP zur Modellregion werden. Für unsere Europaregion ist es an dieser Stelle ganz besonders wichtig, die Bedürfnisse und die Sichtweise der Wirtschaft und der Bevölkerung von Tirol, Südtirol und dem Trentino an den richtigen Stellen zu deponieren. Dies kann und soll auch durch die Wirtschaftskammern erfolgen“, informiert der Präsident der Wirtschaftskammer Tirol, Jürgen Bodenseer.

In diesem Zusammenhang wurden von den drei Kammern auch die Ergebnisse einer Studie zum Wirtschaftsstandort Europaregion im Detail beleuchtet. Es wurden außerdem Projekte, Arbeitsgruppen und Initiativen im Bereich der Digitalisierung analysiert, um künftig voneinander zu lernen und Synergien auf diesem Gebiet besser nutzen zu können.

Bort: Digitalisierung von großer Bedeutung

„Die Digitalisierung ist ausschlaggebend für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Europaregion und spielt eine maßgebliche Rolle darin, deren Bestehen auf dem Markt zu sichern“, so der Präsident der Handelskammer Trient, Giovanni Bort: „Das heutige Treffen diente dazu, Erfahrungen zwischen den Kammern auf diesem Gebiet auszutauschen, Vergleiche zwischen den Regionen anzustellen und Potentiale für Synergien und mögliche Kooperationen auszuloten. Zahlreiche Projekte zwischen den Handels- und Wirtschaftskammern in Schlüsselbranchen für die Europaregion konnten bereits auf den Weg gebracht werden und tragen dazu bei, die nachhaltige Entwicklung des Territoriums zu sichern.“

stol

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