Dienstag, 22. März 2016

Dritter Wirtschaftstag für Berufsschüler

Das WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen hat am Dienstag gemeinsam mit der deutschen, ladinischen und italienischen Berufsbildung und den Fachschulen für Land-, Forst- und Hauswirtschaft 100 Berufsschülerinnen und Berufsschüler zum dritten Wirtschaftstag geladen.

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Ziel war es, die Jugendlichen durch Karrierebeispiele von ehemaligen Berufsschüler zu motivieren. Zudem konnten die Jugendlichen in sieben Workshops relevante Themen für die Arbeitswelt vertiefen.

Der Wirtschaftstag für Berufsschüler hatte das Ziel, mehr Bewusstsein für die wichtige Rolle der Berufsbildung zu schaffen. Den Schülern sollten Karrierebeispiele aufgezeigt werden, um ihnen zu vermitteln, dass sie mit Fleiß und Freude an der Arbeit beruflich viel erreichen können.

Anschließend sprachen fünf Berufsschulabsolvent darüber wie die Berufsschule ihr Arbeitsleben geprägt hat. Daniel Seebacher, Juniorchef der Zimmerei Seebacher, machte den Anfang. Danach folgten die Filialleiterin des Pur Südtirol in Bozen, Romina Illmer und Christoph Mayr, ein Gastwirt aus Brixen. Ebenfalls dabei war Sandro Stefanati, Friseur aus Bozen.

Zuletzt referierte Manuel Astuto, Küchenchef des Restaurants Laurin in Bozen. Er war heuer bereits zum zweiten Mal dabei: „Es ist wichtig die eigenen Erfahrungen an die Jugendlichen weiterzugeben. Immerhin sind sie die Unternehmer/innen von morgen.“

In Workshops Wissen aneignen

Im Anschluss an die Erfahrungsberichte der Testimonials eigneten sich die Jugendlichen in Workshops Wissen zu wichtigen Themen an, zum Beispiel wie man einen Lebenslauf schreibt oder ein Vorstellungsgespräch führt. Zu verstehen wie wichtig Schlüsselkompetenzen im Berufsleben sind und wie man ein Unternehmen gründet, waren ebenso Thema in diesem zweiten Teil der Veranstaltung. Abschließend wurden die Ergebnisse gemeinsam im Plenum präsentiert und diskutiert.

Die Berufsbildung ist eine der tragenden Säulen der Südtiroler Bildungslandschaft. Die Mischung aus theoretischem Wissen und Praxiserfahrung macht die Berufsschüler zu wertvollen Arbeitskräften für die Wirtschaft.

Der Generalsekretär der Handelskammer Bozen, Alfred Aberer, ist überzeugt: „Gerade in der derzeit schwierigen Arbeitsmarktsituation ist die duale Berufsschulausbildung von großer Bedeutung und muss verstärkt gefördert werden“.

stol