Nach erfolgreichem Abschluss eines international ausgeschriebenen Architekturwettbewerbs ist nun der Weg für die Grundsteinlegung des neuen Dynafit-Headquarters geebnet, wie Oberalp mitteilt.Das vom Architekturbüro Barozzi-Veiga aus Barcelona entworfene Projekt soll rund 20 Millionen Euro kosten und ab 2022 das sichtbare Dynafit-Wahrzeichen am nördlichen Eingangstor der Alpen sein. Am neuen Sitz sollen rund 100 Mitarbeiter beschäftigt werden. „Ein Teil der aktuellen Belegschaft in München will den Umzug mitmachen. Natürlich ist das nicht für alle möglich“, so Ruth Oberrauch von der Oberalp-Eigentümerfamilie.Die Marke Dynafit gehört seit 2003 zu Oberalp. Die Gruppe der Familie Oberrauch kaufte damals das zum Nischenanbieter zusammengeschrumpfte Unternehmen und machte es groß: „2003 lag der Jahresumsatz bei rund 3 Millionen Euro. Mittlerweile generiert Dynafit 65 Millionen Euro“, so Oberrauch. Dies entspricht in etwa 30 Prozent der gesamten Oberalp-Gruppe, zu der auch Salewa zählt. Dynafit sei heute nicht nur ein führender Skitourenausrüster, sondern auch erfolgreich im Bereich Trailrunning. Letzthin sei auch eine Bike-Kollektion hinzugekommen, so Oberrauch. „Bei der Entwicklung wird darauf geachtet, dem Athleten eine maximale Leistung zu ermöglichen.“Innerhalb der Oberalp-Gruppe ist Dynafit aktuell die wachstumsstärkste Marke: „Wir liegen im Bereich von 8 Prozent Plus im Jahr.“ Ein starker Wert, wenn man bedenkt, dass der Outdoormarkt international als eher gesättigt gilt.D/hil