Dies auch wenn sie vom Staat und von der Landesverwaltung neue delegierte Aufgaben in den Bereichen Landwirtschaft und Umwelt übernommen habe, so Ebner heute in einer Aussendung.Mit dem Ziel, die Effizienz zu steigern, unterhalten die Handelskammer Bozen und ihre Sonderbetriebe ein Qualitätsmanagementsystem und sind nach ISO 9001 zertifiziert. In der vom Landesstatistikamt ASTAT durchgeführten Erhebung zur Zufriedenheit der Südtiroler/innen mit den öffentlichen Institutionen im Lande, liegt die Handelskammer an vorderster Stelle. Ebenso wird sie in einer auf nationaler Ebene durchgeführten Analyse als eine der bestorgansiertesten Kammern Italiens geführt. Wie es in der Aussendung der Handelskammer heißt, hätten sich die Personalaufnahmen der letzten Jahre im Wesentlichen auf die Entwicklung neuer Dienstleistungseinrichtungen bezogen, wie beispielsweise des Sonderbetriebes EOS – Export Organisation Südtirol. Dieser Betrieb, der für die Erschließung neuer Märkte und für die Bewerbung der typischen Südtiroler Produkte tätig ist, wickelt Programme ab, welche gemeinsam mit den Vertretern der Unternehmerschaft festgelegt werden. Ein Drittel der eingesetzten finanziellen Mittel werden von den Unternehmen selbst aufgebracht. „Die Notwendigkeit aber in der gesamten öffentlichen Verwaltung die Personalausgaben zurück zu fahren besteht zweifelsohne. In einigen Bereichen wie in der Sanität und im Bildungsbereich hat die Anzahl der Stellen im Vierjahreszeitraum von 2006 – 2009 aber weiterhin um vier bis sechs Prozent zugenommen“, so Ebner.