„Während die Wahrnehmung der Südtiroler Unternehmer und der Bevölkerung derzeit noch positiv ist, wie man auch an den Daten des Wifo-Barometers gesehen hat, sind die Indikatoren rund um uns herum negativ“, sagt Ebner im „Dolomiten“-Interview am Wochenende. „Das gibt Anlass zur Sorge.“Er habe aber nicht den Eindruck, dass sich die Politik in Südtirol mit einer möglichen wirtschaftlichen Krisensituation befasst. „Im Moment geht es einigen Politikern eher ums Verteilen des Wohlstandstopfes“, so der Handelskammer-Präsident.Was die Wirtschaftsankurbelung betrifft, so unterstütze er die Forderung der Wirtschaft nach Steuersenkungen voll und ganz. „Gleichzeitig bin ich gegen jede Form der Steuererhöhung, sei es als Steuerhöhung an sich, oder in Form von kombinierten Bedingungen“, so Ebner. „Der Steuerdruck in Südtirol ist im Vergleich zu anderen europäischen Regionen ohnehin schon sehr hoch. Zudem haben unsere Unternehmen aufgrund der ausufernden Bürokratie noch zusätzlich erhebliche Wettbewerbsnachteile.“ D/sor Das gesamte Interview mit Handelskammer-Präsident Michl Ebner lesen Sie in der Samstag-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".