Dienstag, 24. Juli 2018

ECER: Der größte Kongress Südtirols rückt näher

Der Großkongress ECER, der an der Freien Universität Bozen stattfinden wird, rückt näher; und nun steht die Teilnehmerzahl fest: mit 2.892 angemeldeten Teilnehmern ist ECER (European Conference on Educational Research) der größte je in Südtirol ausgetragene Kongress. Ein enormer Wissenschafts- und Wirtschaftsfaktor für das Land.

Des Rektoratsgebäude der Freien Universität Bozen. - Foto: Freie Universität Bozen
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Des Rektoratsgebäude der Freien Universität Bozen. - Foto: Freie Universität Bozen

Der Kongress ECER (European Conference on Educational Research) zieht alljährlich Forscher und Professoren aus rund 100 Ländern an den jeweiligen Austragungsort. Nach Porto, Budapest, Dublin und Kopenhagen wird die größte europäische Konferenz der Bildungswissenschaften 2018 in Bozen organisiert, im Folgejahr in Hamburg und dann in Glasgow. In diese illustre Reihe an europäischen Großstädten reiht sich vom 3.-7. September 2018 die Landeshauptstadt Bozen ein.

„Thema des Jahreskongresses für Bildungswissenschaftlern aus ganz Europa ist in diesem Jahr ‚Inklusion und Exklusion‘, ein Thema, das wie gemacht ist für Südtirol“, freut sich Prof. Edwin Keiner, akademischer Verantwortlicher für ECER an der Freien Universität Bozen. „Die Universität wird temporär zu einem Raum internationaler, wissenschaftlicher Kommunikation über eine große Bandbreite erziehungs- und bildungswissenschaftlicher Themen in Europa werden.“

Kongress durch thematische Netzwerke strukturiert

Der Kongress wird auch durch thematische Netzwerke strukturiert: gearbeitet wird zu Themen wie Inclusive Education, Teacher Education Research, Research in Innovative Intercultural Learning Environments, Research in Higher Education, Gender and Education, Social Justice and Intercultural Education oder Network on Language and Education. Ein wichtiger Aspekt der Netzwerke bei jeder ECER-Konferenz liegt in der paneuropäischen Besetzung, besonders der Koordinatoren, die aus mindestens drei verschiedenen Ländern stammen müssen, um für ausreichend Internationalität und kulturelle Diversität zu garantieren.

„Dass es gelungen ist, diesen hochkarätigen Kongress an die Freie Universität Bozen zu holen, unterstreicht das hohe internationale Ansehen der Fakultät für Bildungswissenschaften. Der intensive wissenschaftliche Austausch, aber auch die starke Präsenz von fast 3000 Bildungswissenschaftlern aus vielen Ländern werden noch weit über die eigentlichen Konferenztage ihre Wirkung zeigen“, freut sich Präsidentin Prof. Ulrike Tappeiner.

Herausforderung und wesentlicher Wirtschaftsfaktor  

Damit der größte bildungswissenschaftliche Kongress Europas zu einem vollen Erfolg wird, wurden neben der unibz weitere Kongresssäle der Stadt Bozen gebucht, darunter Schloss Maretsch, Sparkassen Academy, das Konzerthaus Bozen, das Stadttheater oder die Kolping-Säle. Organisiert hat den Kongress die Stabsstelle Presse und Veranstaltungsmanagement, allen voran Eventmanager Hannes Hell im Team mit Prof. Edwin Keiner und Forscherin Barbara Gross. Für die Tourismusbranche in Bozen und Umgebung werden die 2.892 Kongressteilnehmer, die eine Woche für den Kongress in Südtirol verweilen werden, eine Herausforderung und einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor darstellen.

stol

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