Bozen erlebte 2024 ein Rekordjahr, was die Tourismuszahlen angeht: 429.151 Ankünfte und 945.745 Übernachtungen stehen zu Buche. Im Vergleich zu 2023 ist dies ein Anstieg von 10,4 Prozent bei den Ankünften und von 8,6 Prozent bei den Übernachtungen.<BR /><BR />Gäste aus dem Inland (151.267 Ankünfte), Deutschland (112.407), Österreich (27.437), Schweiz und Liechtenstein (12.624), Niederlande (7.357) und Frankreich (6.603) bilden den Großteil aller Gäste (siehe Grafik). Doch andere Realitäten, allen voran der nordamerikanische und asiatische Markt sind stark im Kommen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1204917_image" /></div> <h3> Asiatischer Markt mit stärkstem Wachstum</h3>Das zeigen die Statistiken des Bozner Verkehrsamtes: Bei den Ankünften (24.657) liegen US-Amerikaner nur mehr knapp hinter den Österreichern. Die Ankünfte aus dem Großraum Asien (28.871) – die Zahlen des Verkehrsamtes schließen hier auch den Nahen Osten mit ein – übertreffen mittlerweile sogar die Ankünfte aus Österreich. Bei den Gästen aus dem asiatischen Raum wurde im Vergleich der Ankünfte zwischen den Jahren 2023 und 2024 mit einem Plus von 44,8 Prozent das stärkste Wachstum verzeichnet. Es folgen: Touristen aus Südamerika (+30,4 Prozent), Kanada (+25,2 Prozent) und den USA (+22,5 Prozent).<BR /><BR />„Gäste aus Japan, Thailand oder China haben wir bereits seit einigen Jahren regelmäßig“, erklärt <b>Andreas Flückiger</b>, Direktor des Hotels „Laurin“ in Bozen. „Allerdings befinden sich darunter nur wenige Einzelreisende, sondern eher Reisegruppen.“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1204920_image" /></div> <BR />„Langsam im Kommen“ seien Touristen aus dem Nahen Osten ebenso wie aus den Vereinigten Staaten und Kanada. „Auch hier sprechen wir aber vermehrt von Reisegruppen“, betont Flückiger.<BR /><BR />Bestätigen können die wachsenden Zahlen auch <b>Klaus und Moritz Dissertori</b> vom Parkhotel „Mondschein“. „Allerdings macht der Anteil des asiatischen und des nordamerikanischen Raumes bei unseren Gästen immer noch einen kleinen Teil aus“, erklären die Hotelbesitzer.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1204923_image" /></div> <BR /><BR /> Neun Prozent aller Nächtigungen sind auf Gäste aus den Vereinigten Staaten zurückzuführen, sechs Prozent auf asiatische Touristen. „Bei uns ist der europäische Markt weiterhin der weitaus stärkste“, betonen Moritz und Klaus Dissertori.