Montag, 04. Mai 2015

Ein Drittel des Umsatzes wird außerhalb Südtirols erwirtschaftet

Südtirols Unternehmen sind in den letzten Jahren immer stärker auf den internationalen Märkten aktiv und auch das Italiengeschäft spielt eine wichtige Rolle. Über ein Drittel des Umsatzes wird laut Handelskammer außerhalb des Landes erwirtschaftet.

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Foto: © shutterstock

Das WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen hat die Südtiroler Unternehmen zu ihrer Geschäftstätigkeit auf den Märkten außerhalb des Landes befragt. Untersucht wurden das verarbeitende Gewerbe, das Baugewerbe und die landwirtschaftlichen Genossenschaften.

Aus der Erhebung geht hervor, dass der italienische und der internationale Markt bereits ab einer Betriebsgröße von zehn Beschäftigten ein Drittel des Umsatzes ausmachen.

Bei den etwas größeren Unternehmen ab 50 Beschäftigten werden sogar zwei Drittel des Umsatzes mit Kunden aus dem Ausland oder anderen italienischen Provinzen erwirtschaftet.

Das Geschäft mit dem restlichen Italien hat aufgrund der tiefen Wirtschaftskrise der letzten Jahre etwas gelitten, die Exporte ins Ausland zeigen aber einen soliden Wachstumstrend: Mit fast vier Milliarden Euro wurde 2014 ein neuer Höchstwert erreicht.

Sehr wichtig zur Erschließung der Märkte seien die Messen, welche von 38 Prozent der verarbeitenden Unternehmen und 81 Prozent der landwirtschaftlichen Genossenschaften in Anspruch genommen werden. Weitere oft verwendete Instrumente sind Kontaktrecherchen, Unternehmerreisen und Marktstudien.

Dabei werde die EOS - Export Organisation der Handelskammer Bozen von den Unternehmern als wichtigster Partner geschätzt. 

stol