Während Corona haben viele Südtiroler ihre Einkäufe online erledigt. Wie wirkt sich das auf den Sommerschlussverkauf aus, macht sich das veränderte Kaufverhalten auch hier bemerkbar?<BR /><BR /><BR /><BR />Der hds hat in den vergangenen Tagen bei seinen Mitgliedern eine interne Umfrage durchgeführt, um zu wissen, wie der Schlussverkauf bist jetzt läuft. Auf die Frage, wie man den Verkauf im Vergleich zum Vorjahr beurteilt, antworteten 46 Prozent „gleich“, 11 Prozent „besser“ und 43 Prozent „schlechter“. Vor allem die Kaufleute im Vinschgau, aber auch in Meran und Bozen scheinen mit dem bisherigen Verlauf nicht zufrieden zu sein. <BR /><BR />Was die Erwartungen an den gesamten Sommerschlussverkauf im Vergleich zum Vorjahr anbelangt, so antworteten 55 Prozent mit „gleich“, 10 Prozent mit „besser“ und 35 Prozent mit „schlechter“. Nach Bezirken aufgeschlüsselt zeigen sich hierbei die Kaufleute in Bozen am pessimistischsten – ganze 50 Prozent glauben, dass der diesjährige Sommerschlussverkauf schlechter verlaufen wird, als der letztjährige. <BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-49929144_quote" /><BR /><BR /><BR />„Der Start in den Sommerschlussverkauf war nicht berauschend“, sagt dann auch hds-Präsident Moser. Auch mache sich bemerkbar, dass ein Teil der heimischen Kundschaft nun online einkaufe. „Wir sind also noch mehr auf den Tourismus angewiesen“, sagt Moser. Nichtsdestotrotz müsse man den gesamten Schlussverkauf abwarten und dann Bilanz ziehen. <BR /><BR />Alles in allem sei der Schlussverkauf mit der gemeinsamen Bewerbung des Termins aber nach wie vor sehr wichtig, vor allem für die kleinen Geschäfte“, so Moser. „Ein kleines Geschäft alleine hätte nämlich wenig Chancen so etwas groß zu bewerben.“ <BR /><BR />Als „sehr positiv“ bewertet Moser die Rückmeldungen der hds-Mitglieder, dass man den späteren Start des Schlussverkaufs auch künftig beibehalten soll. „Die übergroße Mehrheit befürwortet also, dass wir uns dafür entschieden haben, den Schlussverkauf erst Mitte Juli beginnen zu lassen“, sagt Moser. Bei diesem Termin werde es künftig auch bleiben. <BR /><BR />Was ist, sollte es bis auf den Herbst hin wieder zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen kommen, befürchtet er erneut Einschränkungen für den Handel?<BR /><BR />„Ich hoffe, dass sich genügend Personen impfen lassen, dass es nicht mehr so weit kommt“, so Moser. „Wir müssen erneute Einschränkungen auf jeden Fall vermeiden.“ Daher müsse man alles dafür tun, damit auch im Herbst und im Winter offen bleiben kann. „Das bedeutet, dass man auch den Green Pass akzeptiert“, so der hds-Präsident. <BR /><BR /><BR />