<i>In der Rubrik „Start-up-Stage“ stellen Gründer ihre innovativen Ideen vor</i><BR /><BR /><b>1. Was ist unser innovatives Produkt und welches Kundenproblem löst es?</b><BR /><BR /> Die Gründer des Start-ups Nanea bezeichnen ihre Idee selbst als „Ass im Ärmel für jeden Gastronomen“: Ihre digitale Plattform soll Bars und Restaurants im Arbeitsalltag entlasten und dem akuten Personalmangel entgegenwirken.<BR /><BR />Im Mittelpunkt steht die hauseigene App. „Gäste können Speisekarten bequem am Smartphone ansehen, direkt bestellen, bezahlen und Zusatzwünsche hinterlegen, ohne dass sofort Personal verfügbar sein muss. Das sorgt für kürzere Wartezeiten, reibungslosere Abläufe und mehr Umsatz“, erklärt Simon Delueg, Geschäftsführer von Nanea. „Mit der nahtlosen Anbindung an bestehende Kassensysteme wird Nanea zur digitalen Verlängerung des Teams.“<BR /><BR /><BR /><b>2. Wie soll das Produkt künftig weiterentwickelt werden?</b><BR />Um die Erstellung von Speisekarten weiter zu vereinfachen, arbeitet das Unternehmen zudem an einer KI-gestützten Lösung. Diese soll Menüs automatisch in mehrere Sprachen übersetzen, Gerichte beschreiben und Vorschläge zu enthaltenen Allergenen liefern.<BR /><BR />Das Start-up feilt aber auch am Nutzer-Service: „Nach einer Bestellung über Nanea können sie die ohnehin kurze Wartezeit nutzen, um die aktuellen Ausgaben der „Dolomiten„ oder “Alto Adige„ digital direkt auf ihrem Smartphone zu lesen“, so Delueg. Dies gilt zunächst für die acht MeinBistrot-Filialen von Anjoka. <BR /><BR />„Weitere geplante Schritte – wie die Akzeptanz von Buoni Pasto direkt über Nanea oder ein einfaches Treueprogramm für wiederkehrende Gäste – sehen wir als ergänzende Bausteine, die unsere Lösung weiter abrunden sollen.“<BR /><BR /><BR /><b>3. Was hat sich in den vergangenen 12 Monaten getan?</b><BR />Der Kundenstamm wächst – auch im Ausland. „Neben klassischen Restaurants setzen inzwischen auch Campingplätze, Hotels und andere Unterkunftsbetriebe verstärkt auf unsere Lösung“, erklärt Delueg. „Über die bestehenden Integrationen können wir inzwischen mehr als 20.000 Kunden potenziell bedienen – ein Quantensprung, der unser Wachstum massiv beschleunigt.“ Durch die Zusammenarbeit mit einer weiteren Kassensoftware aus Nordtirol könnten zusätzliche potenzielle Kunden erschlossen werden. Parallel dazu wurde unser Produktportfolio erweitert: Mit der Einführung des Selbstbedienungskiosks konnten wir unter anderem ein Burrito-Franchise in der Schweiz als Kunden gewinnen“, so Delueg.<BR /><BR />„Auch die regionale Wertschöpfung haben wir gestärkt: Unsere hölzernen QR-Codes beziehen wir nun hauptsächlich von einem Partnerbetrieb aus Ulten, die Alu-QR-Codes von einem Unternehmen aus dem Eisacktal. Damit fließen Teile unserer Produktion bewusst zurück in die Region.“<BR /><BR /><b>4. Was ist der derzeitige Status quo?</b><BR />„Über unsere Plattform wurden in diesem Jahr bisher rund 500.000 Bestellungen abgewickelt – bei einem durchschnittlichen Bestellwert von etwa 19 Euro und einem daraus resultierenden Gesamtvolumen von rund 9,5 Millionen Euro“, resümiert der Geschäftsführer von Nanea. <BR /><BR />Etwa ein Drittel aller Bestellungen wird direkt über Nanea bezahlt. Auch die Art der Bestellungen verändert sich: „Jede zehnte Bestellung ist heute eine Take-away- oder Lieferbestellung. Dieser Trend hat sich verstärkt, seit immer mehr Pizzerien und Schnellrestaurants nanea einsetzen und ihre Produkte digital anbieten“, so Delueg. <BR /><BR /><b>5. Wo sehen wir uns in drei Jahren?</b><BR /><BR /> „In drei Jahren möchten wir Nanea als eine der führenden Self-Ordering- und QR-Pay-Lösungen in Italien und darüber hinaus etabliert sehen. Unser Ziel ist es, die digitale Bestellkultur nachhaltig mitzugestalten – nicht als Ersatz für Servicepersonal, sondern als Ass im Ärmel, das Betriebe entlastet und Gästeerlebnisse verbessert“, ist der Delueg überzeugt.<BR /><BR /><BR />Haben auch Sie ein Start-up mit einer innovativen Idee? Dann melden Sie sich per Mail an <a href="mailto:josef.bertignoll@athesia.it" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">josef.bertignoll@athesia.it</a>