Dienstag, 28. April 2020

„Eine autonome Lösung muss her, ohne Wenn und Aber“

Die Südtiroler Wirtschaftstreibenden zeigen sich entrüstet von der neuen Verordnung des italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte. Der einhellige Tenor: Südtirol müsse einen eigenständigen Weg gehen. Auch die Landespolitik kritisiert die Verordnung scharf.

„Diese Verordnung ist so für uns nicht tragbar.“
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„Diese Verordnung ist so für uns nicht tragbar.“ - Foto: © shutterstock
„Das ist eine absolute Katastrophe“, sagt der Präsident des Handels- und Dienstleistungsverbandes (hds), Philipp Moser. „Ministerpräsident Conte hat für unsere derzeit geschlossenen 3700 Einzelhandelsbetriebe samt Tausenden von Beschäftigten eine katastrophale Entscheidung getroffen.“

Auch der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) ist erzürnt: „Wir sind fuchsteufelwild“, sagt HGV-Präsident Manfred Pinzger. Man habe nämlich „fest mit einer Öffnung im Gastgewerbe am 18. Mai gerechnet“, so wie es zuvor bereits einige Male betonte worden sei von römischen Regierungskreisen.

sor