Mehr dazu lesen Sie auf s+.<BR /><BR />Die bisherige Finanzchefin der Fernverkehrssparte der Deutschen Bahn und baldige Vorständin soll künftig das neu geschaffene Ressort Regio verantworten, also den Nahverkehr der Bahn. Dies bestätigte die Deutsche Bahn s+ am Dienstag. Mit Palla steigt die Frauenquote im 8-köpfigen Vorstand des Konzerns auf rund ein Drittel. <h3> Verantwortung für 40.000 Mitarbeiter</h3>Welche Managementleistung mit der neuen Aufgabe für international erfolgreiche Südtirolerin verbunden sein dürfte, wird beim Blick auf die Zahlen deutlich: Dem Ressort Regio der Deutschen Bahn gehören insgesamt knapp 40.000 Mitarbeiter an, der Umsatz beläuft sich auf über 8 Milliarden Euro, das Investitionsvolumen auf fast eine halbe Milliarde Euro. <h3> Bahnkarriere: Von Wien über Frankfurt nach Berlin</h3>Wer aber ist die Boznerin im Leitungsgremium eines der wichtigsten Arbeitgeber in Deutschland? <BR /><BR />Palla studierte Betriebswirtschaft in Wien und Köln mit Schwerpunkt Unternehmensführung, Controlling und Rechnungslegung. Nach ihrem Studium arbeitete sie zunächst für Siemens, später für Infineon. 2008 wechselte sie zu E.ON Italia nach Mailand und übernahm dort ihre erste kaufmännische Position. <BR /><BR />3 Jahre später zog Palla zurück nach Wien und begann dort ihre Tätigkeit für die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), zunächst als Leiterin für das Controlling, danach als Leiterin des Einkaufs. Ende Dezember wurde sie zu einem von 3 Mitgliedern des Vorstands der ÖBB-Personenverkehr AG sowie zur Aufsichtsratsvorsitzenden der Postbus AG und Postbus GmbH berufen. Im November 2018 gab die ÖBB den Abschied von Palla bekannt.<BR /><BR /> 2019 folgte schließlich der Wechsel zur Deutschen Bahn, genauer gesagt zur Fernverkehrssparte des Konzerns nach Frankfurt. Mit 1. Juli steigt Palla in den Vorstand der Deutschen Bahn auf, ihren Arbeitsplatz verlegt die Boznerin dann von der Metropole am Main nach Berlin. Palla ist verheiratet und hat 3 Kinder. Ihr Vater Konrad Palla war lange Zeit für den Raiffeisenverband tätig, einige Jahre lang auch als dessen Generaldirektor.