Montag, 10. Januar 2022

„Einen Lockdown um jeden Preis vermeiden“

Philipp Moser ist zufrieden: Das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel sei besser gelaufen, als man erwarten konnte. Nun müsse man aber, angesichts der nach oben schnellenden Infektionszahlen, alles tun, um einen Lockdown zu vermeiden.

„Das oberste Ziel ist, dass man weiterarbeiten kann.“
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„Das oberste Ziel ist, dass man weiterarbeiten kann.“ - Foto: © Shutterstock
Man habe die Kunden Anfang Dezember aufgerufen, die Weihnachtseinkäufe früher zu tätigen als an anderen Jahren. „Wir wussten ja nicht, wie sich die Situation entwickelt und ob es zu Lieferschwierigkeiten kommt“, sagt Philipp Moser, Präsident des Handels- und Dienstleistungsverbandes (hds), zu STOL.

Dies hätten die Südtiroler dann auch getan und dementsprechend sei das Geschäft im Einzelhandel vor allem in der ersten Hälfte des Dezembers ein gutes gewesen. „Aber auch mit der zweiten Monatshälfte können wir zufrieden sein, obwohl die Gäste aus dem Osten wegen der Corona-Regeln fehlten“, so Moser.





Insgesamt, sagt der hds-Präsident, sei das Weihnachtsgeschäft aber besser verlaufen, als man erwarten konnte.

„Stehe hinter den Maßnahmen“

Das Weihnachtsgeschäft ist vorbei, der Winterschlussverkauf hat begonnen. Und trotzdem gibt es eine gewisse Unsicherheit: „Wir sehen, wie stark die Zahl der Corona-Infektionen in Südtirol und in ganz Italien wieder ansteigt.“

Er stehe daher hinter den Maßnahmen der italienischen Regierung, die die Corona-Regeln letzthin noch einmal deutlich verschärft und ab dem heutigen 10. Jänner die 2G-Pflicht in fast allen Bereichen eingeführt hat, sagt Moser.

Das oberste Ziel sei, dass man weiterarbeiten könne. „Wir müssen daher alles dafür tun, um einen Lockdown zu vermeiden“, so Moser. „Das wäre schlimm für die Südtiroler Wirtschaft.“

sor

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