Ein Vergleich einzelner Markenprodukte im Bereich Lebensmittel zeigt von Süden bis Norden einen Preisanstieg für mediterrane Produkte , wie zum Beispiel Nudeln und Olivenöl. In verschiedensten Preiskategorien wurden erhebliche Preisunterschiede festgestellt. 1 Liter Olivenöl kostet in Bozen zwischen 4,57 und 8,65 Euro, in Innsbruck startet das Produkt bei 6,99 bis 8,37 Euro. Trient hat im Vergleich Spitzenpreise von 4,77 bis 6,54 Euro. Ein Großeinkauf im DurchschnittSo kostet ein durchschnittlicher Warenkorb in Innsbruck knapp 143 Euro, in Bozen etwas günstiger mit knapp über 133 Euro und am günstigsten in Trient mit 126, 52 Euro. Allerdngs wurden in Innsbruck diverse Produktmarken nicht vorgefunden, bemerkt ASTAT. Bei Fleischwaren sowie bei Obst und Gemüse wurden hohe Preisschwankungen verzeichnet. Hier wird einerseits nicht nach Qualität unterschieden und die Produkte andererseits auch nicht nur in Lebensmittel-, sondern auch in Fachgeschäften (Obst- und Gemüseständen beziehungsweise Metzgereien) erhoben wird.In der Analyse nach Gemeindetyp wird zwischen allerdings in 4 Kategorien unterschieden: Hauptzentren, vorwiegend touristischen Zentren, nicht vorwiegend touristischen Zentren und Nebenzentren.Touristenzentren sind am teuersten Anhand dieser Unterteilung weisen die nicht vorwiegend touristischen Zentren den billigsten Warenkorb (130,88 Euro) auf. Es folgen die Hauptzentren (132,62 Euro), die Nebenzentren (133,94 Euro) und schließlich die touristischen Zentren (137,16 Euro), in denen ein etwas höheres Preisniveau herrscht. Auffällig ist auch, dass in den nicht vorwiegend touristischen Zentren eine Vielzahl an Produkten, darunter Obst, sowie Milch, Reis, Brot und Kekse, im Schnitt am wenigsten kosten. Im Jahresverlauf sind die durchschnittlichen Preise für den Warenkorb in allen Gemeindetypen im März am höchsten und im Juni am tiefsten. Die Preise in den vorwiegend touristischen Zentren sind das ganze Jahr hindurch deutlich höher als in den anderen Zentren.In Südtirol kauft es sich preislich überall gleich ein Die Preise lassen sich auch nach statistischem Bezirk darstellen. Das Landesgebiet wird unterteilt in die vier statistischen Bezirke Bozen, Brixen-Sterzing, Bruneck und Meran-Schlanders, wobei in jedem Bezirk jeder Gemeindetyp einmal vertreten ist, und die Gewichtung der einzelnen Gemeinden innerhalb des Bezirks nach jeweiliger Wohnbevölkerung erfolgt.Anhand dieser Aufteilung ergeben sich Jahresmittel zwischen 131,81 Euro im Bezirk Brixen-Sterzing und 134,38 Euro im Bezirk Bruneck. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Bezirken sind im Vergleich zur Analyse nach Gemeindetyp weniger ausgeprägt. Zusammenfassend herrscht in den unterschiedlichen Bezirken ein ausgewogenes Preisniveau.Das meistverkaufte ProduktNach dem Kriterium des meistverkauften Produktes, liefert der Vergleich der Landeshauptstädte Bozen, Innsbruck und Trient ein interessantes Bild.Der jeweilige Durchschnittspreis für den Kauf der gesamten Palette an erhobenen Lebensmitteln liegt in Bozen zwar deutlich höher als in Trient (127,26 Euro gegenüber 122,18 Euro), im Bereich Gastronomie ergibt sich jedoch hierzulande ein niedrigerer Betrag (29,55 Euro gegenüber 31,56 Euro in Trient).Innsbruck kommt in der Gastronomie (29,11 Euro) auf ähnliche Werte wie Bozen, während im Bereich Lebensmittel (156,63 Euro) ein höheres Preisniveau herrscht.So teuer tankt man in Südtirol Es ist bekannt, dass in Italien die Treibstoffpreise wegen der hohen Verbrauchssteuern am höchsten sind. Sowohl Benzin als auch Dieseltreibstoff waren in Südtirol in den letzten 5 Jahren immer höher als in Trient und Innsbruck. Während die Benzinpreise in Südtirol im Durchschnitt nur 5 Cent pro Liter höher sind als jene in Trient (Dieselpreise um 4 Cent), ist Benzin in Innsbruck im Durchschnitt um etwa 36 Cent pro Liter billiger (Diesel um 32 Cent).stol