Dienstag, 02. August 2016

Eisdiele nicht gleich Eisdiele

Es gibt neue Qualitätsanforderungen für die Hersteller von Speiseeis, die nun auch in der Handwerksordnung verankert wurden. Die Südtiroler Speiseeishersteller im Landesverband der Handwerker, freut's.

Die Hersteller von Speiseeis müssen neue Qualitätsanforderungen umsetzen.
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Die Hersteller von Speiseeis müssen neue Qualitätsanforderungen umsetzen.

Die Verwendung des Begriffs „Eisdiele“ ist von nun an klar vom Land geregelt, schreibt der Landesverband der Handwerker (lvh) am Dienstag in einer Aussendung, nur wer Eis nach vorgegebenen Qualitätsstandards produziere, dürfe die Bezeichnung verwenden.

„Dank der engen und sehr guten Zusammenarbeit zwischen dem Land, den Vertretern der Wirtschaftsverbände lvh und hds, dem Verbraucherschutz und den Kontrollorganen konnten wichtige und klare Entscheidungen getroffen werden. Wer seinen Betrieb „Eisdiele“ nennen will, akzeptiert automatisch Qualitätskontrollen, wie sie laut Handwerksordnung möglich sind“, erklärte der Obmann der Speiseeishersteller im lvh Loris Molin Pradel.

Neue Regelung ist Qualitätssprung

Für die Südtiroler Speiseeishersteller bedeutet diese Regelung, laut eigener Aussage, einen bedeutenden Qualitätssprung. „Lange haben wir auf dieses Ziel hingearbeitet, nun wird die gesamte Berufssparte auf ein höheres Qualitätsniveau gestellt, schließlich muss das Produkt der erwarteten Qualität des Kunden gerecht werden“, so Pradel. 

Keine Farbstoffe und künstliche Aromen

Die wichtigsten Neuerungen der neuen Regelung sind folgende: es dürfen keine Farbstoffe und künstlichen Aromastoffe verwendet werden, ebenso verboten sind genmanipulierte Organismen in den Zutaten, für die Zubereitung der Basismischungen sind keine pflanzlichen hydrierten Fette erlaubt, sondern nur die Verwendung von Fett aus der Milch oder den Eiern.

stol

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