Freitag, 26. Januar 2018

Elektrifizierung Vinschger Bahn: 3 Eingriffe auf einen Streich

Die Arbeiten zur Elektrifizierung der Vinschger Bahn schreiten zügig voran. Nachdem in den vergangenen 2 Jahren bereits Bauprojekte in Schlanders, Laas und Spondinig umgesetzt wurden, wird seit Jahresbeginn an gleich drei Baustellen gleichzeitig gearbeitet.

Die Vinschgerbahn soll bald elektrisch betrieben werden. - Foto: STA/Riller
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Die Vinschgerbahn soll bald elektrisch betrieben werden. - Foto: STA/Riller

Am Bahnhof Marling wird ein Außenbahnsteig gebaut, der künftig durch die neu zu errichtende Fußgängerunterführung zu erreichen ist. Der Marlinger Tunnel wird abgesenkt, um Platz für die Oberleitung zu schaffen. Und auch an der Haltestelle Algund wird mit Hochdruck an der Realisierung einer Straßenunterführung gearbeitet, die den bisherigen beschrankten Bahnübergang ersetzen wird.

Bald sollen elektrisch betriebene Niederflurzüge durch den Vinschgau rollen, die den Fahrgästen mehr Fahrkomfort bieten. Ihnen steht dann doppelt so viel Platz zur Verfügung wie in den heutigen Zuggarnituren.

Ausgeführt werden die Bauarbeiten in Marling und Algund von der landeseigenen STA - Südtiroler Transportstrukturen AG. „Um die Anzahl der Sperren und damit die Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, realisieren wir gleich drei Bauvorhaben gleichzeitig“, erklärt STA-Generaldirektor Joachim Dejaco.

Derzeit verlaufe alles nach Plan, weshalb die Arbeiten in Marling und Algund aller Voraussicht nach Mitte März abgeschlossen sein werden. Ab Montag, 19. März, wird die Vinschger Bahn wieder wie gewohnt auf der gesamten Strecke zwischen Mals und Meran unterwegs sein.

Die nächsten Schritte hin zur Elektrifizierung der Bahn werden dann der Streckenausbau in Laas und der Ausbau des Bahnhofes Schnalstal sein, die heuer im Sommer folgen werden.

lpa

stol