Mittwoch, 12. Dezember 2018

Elektronische Rechnung: Das sollten Sie wissen

Ab 1. Jänner 2019 wird die elektronische Rechnung die tägliche Realität für Unternehmen. Es bestehen aber noch viele Unklarheiten. Der „WIKU“ hat die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Die elektronischen Rechnungen werden automatisch auch an die Einnahmenagentur gesandt.
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Die elektronischen Rechnungen werden automatisch auch an die Einnahmenagentur gesandt. - Foto: © shutterstock

Mit dem kommenden Jahr verpflichtet Italien als erstes Land weltweit jeden Betrieb und jeden Freiberufler zur elektronischen Rechnung. Das bedeutet, jedes Unternehmen darf seine Rechnungen – egal ob sie für die öffentliche Verwaltung, ein anderes Unternehmen oder eine Privatperson bestimmt sind – nicht mehr als Word- oder Excel-Dokument abfassen und per Post oder Mail dem Kunden zukommen lassen. Vielmehr muss die Rechnung im Datenformat XML erstellt sein und an eine eigene Plattform der Einnahmenagentur übermittelt werden, von wo aus sie an den Kunden weitergeschickt wird.

So kann der Fiskus gleichzeitig alle Daten der Rechnung erfassen. Mit diesem System will man der Mehrwertsteuer-Hinterziehung wirkungsvoll einen Riegel vorschieben.

Doch kurz vor dem Start der „digitalen Revolution“ sind bei vielen Unternehmern noch Fragen offen: Was ist ein Empfängerkodex? Welche Fristen gelten für die Ausstellung der elektronischen Rechnung? Und erhalten auch Privatpersonen in Zukunft nur mehr eine elektronische Rechnung?

Die Steuerexperten Hubert Berger und Andreas Rassele geben auf solche und ähnliche Fragen im aktuellen „WIKU“ eine Antwort.

stol