Mittwoch, 14. März 2018

Elektronische Rechnung: Jetzt schon daran denken

Schluss mit Papier: Im Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen, aber auch zwischen Unternehmen und Privaten sind ab dem nächsten Jahr nur mehr elektronische Rechnungen erlaubt. Betriebe sollten sich jetzt schon darauf vorbereiten, schreibt der neue „WIKU“.

Schluss mit Papier: Im Geschäftsverkehr sind ab nächstem Jahr nur mehr elektronische Rechnungen erlaubt.
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Schluss mit Papier: Im Geschäftsverkehr sind ab nächstem Jahr nur mehr elektronische Rechnungen erlaubt. - Foto: © shutterstock

Die neue Verpflichtung betrifft grundsätzlich alle Operationen, die der Mehrwertsteuer unterliegen –  unabhängig davon, ob die Leistungen oder Lieferungen gegenüber Unternehmen und  Freiberuflern oder gegenüber  Privaten erbracht werden. Bis dato galt die Verpflichtung zur elektronischen Fakturierung nur bei Geschäften mit der öffentlichen Verwaltung wie zum Beispiel den Gemeinden und dem Land.

Ziel ist es, der Hinterziehung der Mehrwertsteuer wirkungsvoll zu Leibe rücken.

Die Pflicht zur elektronischen Rechnung tritt zwar erst am 1. Jänner 2019 in Kraft. Aber Unternehmen tun gut daran, sich jetzt schon darauf vorzubereiten, schreibt Steuerberater Gert Gasser im aktuellen „WIKU“.  „Die eigenen Prozeduren müssen überdacht und angepasst, Technik und Software aufgerüstet sowie eventuelle Dienstleister ausgesucht werden“, gibt Gasser zu Bedenken. Denn die elektronischen Rechnungen müssen in einem speziellen elektronischen Format ausgestellt  werden und können nur über ein Portal des Finanzamtes  übermittelt werden.

Für wen die elektronische Rechnung gilt und welche Fragen noch offen sind, lesen Sie im aktuellen „WIKU“.

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stol