Montag, 08. Juli 2019

Emissionsfrei durch die Alpen: Das ist die „Alpine Pearls E-Tour“

Umweltschonend durch die Alpen reisen, so lautet das Ziel der „Alpine Pearls E-Tour“. 6 Elektroautos nehmen an der Tour vom 4. bis 10. Juli teil und fahren emissionsfrei durch 6 europäische Länder.

Am Montag wurde die „Alpine Pearls E-Tour“ im NOI-Techpark in Bozen vorgestellt.
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Am Montag wurde die „Alpine Pearls E-Tour“ im NOI-Techpark in Bozen vorgestellt. - Foto: © D

In Zeiten von „Friday´s for future“, wo der Klimawandel eine der größten zu bewältigenden Herausforderungen ist, stellten am Montag im „NOI Techpark“ Harald Reiterer vom Bereich Green Mobility, Umweltlandesrat Giuliano Vettorato, EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann, die scheidende EU-Parlamentarierin Renata Briano und Teilnehmer der „Alpine Pearls E-Tour“, das Projekt vor.

Die Teilnehmer wollen umweltschonend und emissionsfrei durch 6 Alpenländer reisen. Gestartet ist die 1600 Kilometer lange und emissionsfreie Reise am 4. Juli in Cogne im Aostatal. Die „Alpine Pearls E-Tour“ führt durch Italien, Frankreich, Schweiz, Liechtenstein, Österreich und endet am 10. Juli in Bled in Slowenien.

An der Reise nehmen Experten für Elektromobilität, Nachhaltigkeit und Tourismus teil. Sie reisen mit Elektroautos verschiedener Hersteller und wollen zeigen, dass nachhaltiger Tourismus und Elektromobilität zusammengeführt werden können, um eine andere Art der Welterkundung und des Umweltschutzes zu fördern.

Laut EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann sei die Tour ein guter Anlass, um zu zeigen, dass die neuen Technologien entscheidend seien, um den Klimawandel zu bekämpfen. „Das größte Problem zurzeit ist der Transport. In anderen Bereichen wurde der CO2-Ausstoß stetig reduziert, lediglich beim Transport steigt er seit Jahren an.“ Südtirol sei ein Vorzeigemodell in Sachen erneuerbare Energien. Dorfmann betonte, dass Südtirol das Doppelte an erneuerbaren Energien produziere, wie eigentlich nötig sei.

Die Tour durch die Alpen, bei der bis Bozen bereits 9041 Höhenmeter zurückgelegt wurden, möchte zeigen, dass Elektroautos durchaus lukrativ sein können. Wer in Südtirol auf ein Elektroauto umsteigt, erhält eine Prämie von 4000 Euro, wer auf ein Hybridauto setzt, der darf sich über 2000 Euro an Zuschlag freuen.

Harald Reiter vom Bereich Green Mobility der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) sagte darüber: „Vor ein paar Jahren stellte man sich die Frage, wieso soll man sich ein Elektroauto kaufen, wenn es zudem noch mehr kostet. Heute bekommt man Zuschläge und man muss sich fragen, wie kann es sein, dass ich mir keines kaufe.“

stol/jno 

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