Dies berichtete ENI-Chef Paolo Scaroni im Interview mit der römischen Tageszeitung „La Repubblica“ (Samstagsausgabe).Verträge mit Libyen garantiert„Wir gewinnen unsere Position in Libyen zurück. Die ersten italienischen Techniker sind in Libyen eingetroffen, unsere Büros in Tripolis sind wieder offen“, berichtete Scaroni. Der Konzern hatte Ende August eine Vereinbarung mit dem nationalen libyschen Übergangsrat über eine „schnelle und umfassende“ Wiederaufnahme der ENI-Aktivitäten in dem Land abgeschlossen.„Unsere Verträge mit Libyen sind garantiert. Wegen unserer Bodenkenntnissen und unserer 3.000 lokalen Mitarbeiter sind wir wesentliche Partner für die libysche Übergangsregierung“, versicherte Scaroni.ENI verpflichtete sich, an das von Engpässen geplagte Libyen Ölprodukte zu liefern, um zu der dringend notwendigen Versorgung der Bevölkerung beizutragen. Der Konzern wolle auch technisch helfen, den Zustand der Energieversorgungsanlagen in Libyen zu überprüfen. ENI ist seit 1959 in Libyen aktiv, Italien der größte ausländische Abnehmer libyschen Öls. apa