In den Fokus ist jetzt der italienische Öldienstleister, die ENI-Tochter Saipem geraten, die von einer Gewinnwarnung schwer belastet wurde. Das trifft die Anleger hart, die mit guten Zahlen für diesen Sektor gerechnet hatten. Die Gewinnwarnung ist unter anderem auf Verspätungen bei der Vergabe wichtiger Aufträge und auf eine Neuverhandlung von Verträgen mit hohen Gewinnmargen zurückzuführen, die die Prognosen für das Gesamtjahr 2012 gestützt hatten.Die Aktien Saipems, an dem ENI 43 Prozent hält, wurden vergangene Woche vorübergehend vom Handel ausgesetzt, nachdem sie um 35 Prozent eingebrochen waren. Die Mailänder Börsenaufsichtsbehörde Consob befragte in diesem Zusammenhang Saipems Geschäftsführer, Umberto Vergine, berichteten italienische Medien.Saipem ist in der Herstellung und Installieren von Maschinen, Plattformen und weiteren Produkten für die Erdölgewinnung, dem Legen von Pipelines und dem Bohren nach Gas- und Ölvorkommen tätig. Das Unternehmen wurde unter dem heutigen Namen Ende der 1950er-Jahre als Unternehmensbereich Enis gegründet, reicht aber bis 1940 zurück.apa