Dienstag, 06. August 2019

Entlastung für Südtirols Bierbrauereien

Seit Juli zahlen Brauereien, sofern sie nicht mehr als 10.000 Hektoliter Bier pro Jahr herstellen, 40 Prozent weniger Biersteuer. Ein „Zuckerl“ vom Staat, das auch bei Südtirols Kleinbrauereien für Bierlaune sorgt. Das Tagblatt Dolomiten wirft in der Dienstagsausgabe einen Blick auf die Südtiroler Bier-Landschaft.

Beim Blick auf die Südtiroler Bier-Landschaft wird klar, dass es seit einigen Jahren ordentlich Bewegung im Markt gibt.
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Beim Blick auf die Südtiroler Bier-Landschaft wird klar, dass es seit einigen Jahren ordentlich Bewegung im Markt gibt. - Foto: © shutterstock

Seit 2015 sind in Südtirol 4 neue Brauereien hinzugekommen, die Zahl beläuft sich aktuell – laut Angaben der Handelskammer Bozen – auf 17 Betriebe, die das Bierbrauen als Haupt- oder Nebentätigkeit angeben. Und das obwohl die Rahmenbedingungen vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes nicht ideal waren: Der Regelsteuersatz pro Hektoliter Bier lag in Italien bis zum 30. Juni bei rund 3 Euro je Hektoliter und Grad Plato. 

Um einem drohenden Brauereisterben vorzubeugen, griff der Staat ein und senkte die Abgabenlast beträchtlich. Kleine Brauereien bis zu einer jährlichen Produktion von 10.000 Hektolitern (eine Million Liter) zahlen seit 1. Juli 40 Prozent weniger an Biersteuern. Damit gleiche sich Italien dem Niveau in anderen europäischen Ländern an.

D/hil

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol