Nachdem eine Delegation Südtiroler Betriebe in Sachen erneuerbare Energie vom Angang Juni in der russischen Republik Baschkortostan war und dort an einer Baumesse teilnahm und russische Unternehmen besichtigte, besuchte eine Delegation von russischen und ukrainischen Spirituosen-Importeuren Mitte Juni Südtirol.Vom 6. bis zum 9. Juni reiste eine Südtiroler Delegation, bestehend aus Vertretern der EOS, der KlimaHausAgentur und den Unternehmen Betonform GmbH aus Gais, Ninz Firedoors AG und Technoalpin AG aus Bozen nach Ufa, der Hauptstadt Baschkortostans. Die gut entwickelte Infrastruktur, reiche Erdölvorkommen und die petrochemische Industrie machen diese Republik westlich des Uralgebirges zu einer der reichsten Russlands. Die Region hat es sich zum Ziel gesetzt, vermehrt in energieeffiziente Bauweisen zu investieren. Aus diesem Grund besuchten die Südtiroler Betriebe die jährlich dort stattfindende Baumesse „City. Architecture & Building 2011“, die sich mit dem Thema nachhaltiges Bauen bzw. Klimahaus befasste. Die Südtiroler Delegation nahm an der Konferenz der „Wissenschaftlich-Technischen Gesellschaft für Bauunternehmen der Republik Baschkortostan“ teil, die sich um das Thema energieeffizientes Bauen drehte. Die Vertreterin der KlimaHausAgentur, Martina Demattio, und EOS-Direktor Hansjörg Prast hielten einen themenbezogenen Vortrag. Bei dieser Gelegenheit fand ein persönliches Treffen zwischen russischen und Südtiroler Unternehmern statt. „Durch das gemeinsame Interesse am energieeffizienten Bauen liegt ein Austausch zwischen den russischen und den Südtiroler Unternehmern nahe“, so Prast.Die Südtiroler Delegation wurde offiziell durch den Vize-Premier der Republik Baschkortostan Sergey Afonin empfangen und führte Gespräche mit der Leitung des Baukomitees der Republik Baschkortostan. Ufas Vize-Bürgermeister Nikitin Vladislav stellte der Delegation die aktuellen Bauvorhaben der Region vor. Abgerundet wurde der Besuch durch ein Meeting mit der lokalen Agentur für energieeffizientes Bauen und mit der Führungsspitze der Handelskammer von Baschkortostan, die in Zukunft als strategischer Partner der EOS in dieser Region fungieren wird. Der nächste Schritt zur Vertiefung der geknüpften Kontakte war es, eine Wirtschaftsdelegation mit dem Ziel nach Südtirol zu entsenden, weitere Südtiroler Unternehmen mit den politischen Entscheidungsträgern und den russischen Firmen aus Baschkortostan in Kontakt zu bringen, die ein konkretes Interesse an einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit im Bereich Bauwesen, energieeffizientes Bauen sowie Wintertechnik haben.GegenbesuchAuf Einladung der EOS, von Trentino Sprint der Handelskammer Trient und der Bank für Trient und Bozen trafen am 15. Juni neun russische und neun ukrainische Unternehmer/innen der Wein- und Spirituosenbranche in Südtirol ein.Den Anfang machten die Gäste mit dem Besuch des Weinguts Peter Dipoli in Neumarkt. Dann folgten die Kellerei Nals-Magreid in Nals und die Edelbrennerei Walcher in Frangart, bevor der offizielle Empfang der Delegation im Schloss Maretsch in Bozen stattfand. Spitzenvertreter der Bank für Trient und Bozen und EOS-Direktor Hansjörg Prast hießen die Delegation willkommen. Nach einem Austausch zwischen Südtiroler, russischen und ukrainischen Unternehmern stand die Besichtigung der Kellerei Erste&Neue in Kaltern, des Weingutes Loacker-Schwarhof in Bozen und des Weinguts Brigl in St. Michael/Eppan auf dem Programm. Abgerundet wurde die Reise am Freitag mit dem Besuch der Familienbrennerei Roner in Tramin und dem Weingut Peter Sölva & Söhne in Kaltern.