Freitag, 03. Mai 2019

Erfolgreiches Messe-Jahr: Interpoma weiter gewachsen

Für das Geschäftsjahr 2018 zieht die Messe Bozen AG aus wirtschaftlicher Sicht eine positive Bilanz. Grund dafür ist die noch konsequentere Konzentration auf die Themenfelder Nachhaltigkeit, Landwirtschaft, Tourismus und Berg. Auch das Rahmenprogramm wurde ausgebaut, 2018 wurden über 300 messebegleitende Veranstaltungen organisiert. In Zukunft setzt die Messe weiterhin auf gezielte Investitionen zur Aufwertung des gesamten Quartiers.

Die Messe Bozen konnte für 2018 eine positive Bilanz ziehen. - Foto: Marco Parisi
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Die Messe Bozen konnte für 2018 eine positive Bilanz ziehen. - Foto: Marco Parisi

Insgesamt hat die Messe Bozen AG im vergangenen Jahr 16 Messen mit insgesamt 3502 Ausstellern und 242.400 Besuchern veranstaltet.

Besonders hervorzuheben ist dabei laut den Verantwortlichen der zunehmende Erfolg der alle 2 Jahre stattfindenden Interpoma. „Als absolute Nischenmesse mit weltweitem Ruf konnte die Auflage 2018 weiter wachsen.“

Aber auch andere Messen wie Klimahouse und Hotel erwiesen sich im vergangenen Geschäftsjahr als unverändert stark, und konnten das gesamte Messegelände komplett belegen. Die Fachmesse Hotel konnte zudem einen neuen Besucherrekord erzielen. Als Musterbeispiel der Internationalisierung feierte Alpitec China im Jänner 2018 ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Ausstellerrekord. Aber auch die Publikumsmessen entwickeln sich ständig weiter und passen sich den neuen Bedürfnissen der Privatbesucher an.

Aus wirtschaftlicher Sicht wurde im Jahr 2018 ein gutes Ergebnis eingefahren: Mit einer Gesamtleistung von mehr als 10 Millionen Euro wurde der Rekordwert von 2016 leicht übertroffen. Das Jahresergebnis nach Steuern betrug 310.897 Euro und lag damit ebenfalls über den Erwartungen.

„Wir haben unsere Ziele für das Jahr 2018 erreicht und sind mit dem wirtschaftlichen Ergebnis sehr zufrieden“, so Armin Hilpold, Präsident von Messe Bozen. „Das Glück liegt in der Nische, bei spitzen Zielgruppen und ganz spezifischen Themen. In Zeiten des Umbruchs gewinnen die Kunst der Verdichtung und die noch konsequentere Konzentration auf unsere Themenfelder Nachhaltigkeit, Landwirtschaft, Tourismus und Berg weiter an Bedeutung.“

Events und Star-up Villages immer wichtigerer Bestandteil

Beispiele für diese noch konsequentere Konzentration der Messethemen sind etwa die Zusammenlegung des Veranstaltungsdatums von Klimahouse und Klimamobility und der Ausbau von Interpoma zu einer noch internationaleren Marke durch die Organisation der zweiten Auflage von Interpoma in China. Interpoma ist 2018 überdies ausstellerseitig an die Grenzen der zur Verfügung stehenden Flächen gestoßen. Mit dem zum zweiten Mal durchgeführten Programm „BZ loves apples“ ist die Begeisterung für die Messe durch die Einbeziehung von Restaurants, Bäckereien und Konditoreien auf die ganze Stadt übergeschwappt.

Abgerundet wurde diese Entwicklung durch den Ausbau der jeweiligen messebegleitenden Kongresse, Workshops und weiteren Eventformaten, die auf die Relevanz der einzelnen Fachmessen im regionalen, nationalen oder internationalen Kontext einzahlen.

2018 fanden im Rahmen der Messen 308 Events statt, an denen insgesamt 15.200 Besucher teilgenommen haben. Ein wichtiger Teil dieser Veranstaltungen sind die Start-up Villages. Dutzende von Start-ups haben im Jahr 2018 innovative Ideen präsentiert und sich aktiv mit Ausstellern und Besuchern vernetzt. Neben Branchenverbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen, die seit jeher neben den Ausstellern eine tragende Rolle spielen, haben Start-ups mittlerweile fixen Einzug in das jeweilige Ökosystem der Messen gefunden.

stol

stol