Um Emissionen zu senken, bedürfe es der richtigen Rahmenbedingungen: So müssen sowohl Wasserstoffinfrastruktur als auch Ladeinfrastruktur für E-Mobilität zügig und grenzüberschreitend ausgebaut werden, heißt es in der Erklärung vom Montag.<BR /><BR /> Beide Verbände fordern zudem Deutschland und Italien auf, die jeweiligen Zulaufstrecken zum Brennerbasistunnel zügig zu realisieren, um den Güterverkehr stärker auf die Schiene zu verlagern. Die Entwicklung von Nutzfahrzeugen müsse zudem technologieoffen sein. <BR /><BR />Die Emissionen würden mit der sukzessiven Umstellung auf alternative Antriebstechnologien noch einmal deutlich sinken. Gleichzeitig müssten die verkehrsbeschränkenden Maßnahmen in Nordtirol beendet werden, da sind sich beide Seiten einig, heißt es in der Erklärung.<BR /><BR />„Über den Brenner kommen wir menschlich zusammen. Aber auch der Handel zwischen Bayern und Südtirol und darüber hinaus läuft über diese zentrale Achse des Güterverkehrs in Europa“, betonen vbw-Präsident Wolfram Hatz und UVS-Präsident Heiner Oberrauch. „Sie ist deshalb ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.“<BR /><BR />„Deshalb setzen wir uns als vbw gemeinsam mit unseren Freunden aus Südtirol dafür ein, dass der freie, nachhaltige und klimagerechte Warenverkehr auf dieser Route ermöglicht wird“, so Hatz. „Mit der heute unterzeichneten gemeinsamen Erklärung verdeutlichen wir: Dabei ziehen Bayern und Südtirol an einem Strang.“<BR /><BR />„Unsere Unternehmen sind bereit, mit ihrer Innovationskraft den ökologischen Wandel mitzugestalten und engagieren sich für eine intelligente, emissionsarme und vernetzte Mobilität“, sagte Oberrauch. Gleichzeitig verwies er auf die Wichtigkeit einer europäischen Lösung im Sinne des freien Warenverkehrs: „In diesem Sinne ist die Zusammenarbeit mit unseren Freunden aus Bayern strategisch.“<BR />