„In den vergangenen Monaten haben wir uns unserem Ziel, das Areal um den Busbahnhof mit unserem einzigartigen Vorschlag aufzuwerten, in Riesenschritten genähert. Unter rechtlichen Gesichtspunkten stehen wir der Verwirklichung des Projektes mittlerweile sogar näher als unser Mitbewerber – und das, obwohl die gesetzliche Regelung des Verfahrens eigentlich auf diesen zugeschnitten worden war.“Scharfe Kritik übt der Erlebnishaus-Vorstand an der Gemeinde Bozen: „Die Gemeinde Bozen lässt uns seit Monaten hängen; während unser Mitbewerber offenbar nach Belieben in der Gemeinde ein- und ausgehen kann, besteht uns gegenüber totale Funkstille. Das geht so weit, dass Bürgermeister und Vizebürgermeister uns ins Rathaus rufen, um dann selbst unentschuldigt nicht zu erscheinen.“„Wir wollen keine ‚Lex Erlebnishaus‘“, stellt der Vorstand klar. „Wir wollen einen fairen, transparenten Wettbewerb. Andernfalls wird jeder Verfahrensausgang rechtlich beanstandbar sein. Wir haben sogar per Einschreiben unsere Bereitschaft signalisiert, uns mit allen Beteiligten an einen Tisch zu setzen, um uns kurzfristig auf eine rechtssichere Vorgehensweise zu einigen. Reaktion seitens der Gemeinde gab es keine – außer, dass man uns öffentlich als Vorwand benutzt hat, um das Verfahren weiter zu verschleppen“, so der Vorstand weiter.„Wenn die Gemeinde so weiter macht, werden in einem Jahr weder wir noch unser Mitbewerber einen Schritt weitergekommen sein“, prophezeit der Erlebnishaus-Vorstand. „Stattdessen wird sich die Gemeinde in aussichtslosen Gerichtsverfahren herumschlagen müssen – mit Steuergeldern, versteht sich.“„Die Bürger wollen keinen neuen SEL- oder Thermen-Skandal, sondern eine baldige und nachhaltige Aufwertung des Areals um den Bozner Busbahnhof, eine schöne Infrastruktur, Qualitäts-Shopping zu günstigen Preisen“, so der Erlebnishaus-Vorstand abschließend. „Wenn das auch das Ziel der Gemeinde Bozen ist, sollte sie schleunigst zur Vernunft kommen und uns zumindest in gleichem Maße anhören wie unseren Mitbewerber.“