Dienstag, 29. September 2020

Erneut Durchsuchung beim Zahlungsdienstleister Wirecard

Der insolvente deutsche Zahlungsdienstleister Wirecard hat einem Zeitungsbericht zufolge erneut Besuch von der Staatsanwaltschaft München bekommen. An der Durchsuchung am Dienstag sollen auch Beamte des Bundeskriminalamtes beteiligt gewesen sein, wie die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt. Demnach soll es nun auch um den Verdacht der Geldwäsche gehen. Die Staatsanwaltschaft München wollte den Bericht auf Nachfrage weder bestätigen noch dementieren.

Wirecard steht unter Verdacht der Geldwäsche.
Wirecard steht unter Verdacht der Geldwäsche. - Foto: © APA (AFP) / CHRISTOF STACHE
Im Juni hatte der inzwischen insolvente Zahlungsdienstleister Wirecard Luftbuchungen von 1,9 Mrd. Euro eingeräumt. Die Münchner Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Wirecard seit 2015 Scheingewinne auswies, und ermittelt wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs.

apa