<BR /><BR />Das Phänomen sei überall in Italien im Steigen, die Lage im Norden habe sich aber deutlich verschärft: Das zeigen die Daten einer Studie des Forschungszentrums des CGA auf. <h3> Anzeigen wegen Erpressung: Plus 362,5 Prozent in 10 Jahren </h3>Dennoch vermelden die Forscher auch im Norden eine besorgniserregende Entwicklung: So sei die Zahl der Anzeigen wegen Erpressung – eine Straftat, die als einer der Indikatoren für Mafia-Aktivitäten gilt – zwischen 2013 und 2023 um 362,5 Prozent gestiegen. <BR /><BR />Laut der Studie stünden in Südtirol außerdem insgesamt 966 Unternehmen potenziell in Verbindung zur organisierten Kriminalität – das entspricht etwa einem Prozent aller Unternehmen in Südtirol. Damit zählt Südtirol auch zu den 40 Provinzen mit der höchsten Unternehmenszahl mit einem hohen Risiko der Mafia-Unterwanderung. <h3> Region Trentino-Südtirol auf Platz 1 bei Anstieg der Anzeigen wegen Erpressung </h3>Im Regionenvergleich weist das Trentino-Südtirol den höchsten Anstieg an Anzeigen wegen Erpressung auf (+281,3 Prozent). Zum Vergleich: Italienweit verzeichnete man einen Zuwachs von 66,2 Prozent.