Mittwoch, 21. März 2018

Erste Kleinwasserkraftwerke gehen an Gemeinden über

Am Mittwoch erfolgte der erste Akt zur Abtretung der kleinen Kraftwerke vonseiten des Energiedienstleisters Alperia an Südtiroler Gemeinden.

Erste Akt zur Abtretung der kleinen Kraftwerke vonseiten des Energiedienstleisters Alperia an Südtiroler Gemeinden. - Foto: USP
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Erste Akt zur Abtretung der kleinen Kraftwerke vonseiten des Energiedienstleisters Alperia an Südtiroler Gemeinden. - Foto: USP

An die Gemeinde Ahrntal wurde am Mittwoch formal die Beteiligung an der Göge Energie GmbH abgetreten, an die Gemeinde Welsberg-Taisten die Beteiligung an der Energy Welsberg Konsortial-GmbH. Die übrigen Abtretungen sollen in den kommenden Monaten erfolgen.

Die Abtretung von insgesamt neun Beteiligungen an Kleinwasserkraftwerken erfolgt im Lichte der Reform des Elektrizitätssektors in Südtirol, so wie sie in Art. 2 des Landesgesetzes Nr. 14 vom 10.02.1997 vorgesehen ist, die mit der Fusion von SEL AG und Etschwerke AG begonnen hat und mit diesen Abtretungen abgeschlossen wird.

Eigenständigkeit Südtirols im Energiebereich bewahren

Mit einer starken Landesgesellschaft Alperia und mehr Energieautonomie für die Gemeinden wurden nun die besten Voraussetzungen geschaffen, um die Eigenständigkeit Südtirols im Energiebereich zu bewahren.

Durch die Abtretungen der Kleinwasserwasserkraftwerke werde im Sinne von Energiesicherheit und Energieautarkie zum Nutzen der Bürger in den Gemeinden Südtirols agiert, unterstreichen Landeshauptmann Arno Kompatscher und Energielandesrat Richard Theiner.

Auch die Bürgermeister Helmut Klammer und Albin Schwingshackl betonten, dass am Mittwoch ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gehe und es den Gemeinden ermöglicht werde, die Wertschöpfung vor Ort einzusetzen.

stol