Freitag, 09. Januar 2015

Erste öffentliche Anhörung zum Benko-Projekt

15 Minuten Redezeit: So viel wird den Experten und Fachleuten in der Eurac im Rahmen dreier Termine eingeräumt, um über das Thema Busbahnhofverbauung und Benko-Projekt zu sprechen – mit Livestreaming ab 15 Uhr.

Mit Freitag beginnen die öffentlichen Anhörungen. Foto: SIGNA Holding
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Mit Freitag beginnen die öffentlichen Anhörungen. Foto: SIGNA Holding

Es geht um die städtebauliche Umstrukturierung des Areals zwischen der Südtiroler Strasse, der Perathonerstrasse, der Bahnhofsallee und der Garibaldistrasse sowie die Notwendigkeit und die Folgen des neuen Einkaufszentrums von René Benko auf dem Busbahnhofgelände.

Geleitet vom Präsidenten des Bozner Gemeinderates Guido Margheri findet am Freitagnachmittag (ab 15 Uhr) die erste von insgesamt drei öffentlichen Anhörungen statt. Dafür hatte eine Gruppe von Bürgern rund um die Bürgerliste „5 Sterne“ die notwendigen Unterschriften gesammelt.

Angemeldet hatten sich zahlreiche Experten, die von politischen Parteien, Bürgergruppen, Verbänden und Organisationen engagiert wurden.

Gegen Radikaleingriff

Seine Stimme gegen einen städtebaulichen Radikaleingriff im Sinne des Benko-Projektes erhoben hat der ehemalige Präsident der Bahnhofsbebauungsgesellschaft GmbH Kurt Baumgartner. „32.630 Quadratmeter öffentliche Bürgerfläche im Kontext wertvoller Bozner Architekturgeschichte sollen einer privaten Bebauung von kommerziellem Interesse weichen“, bemängelte er.

Die Sitzungen werden im über Internet übertragen. Es folgen weitere Anhörungen am 23. sowie am 30. Jänner in der EURAC, mit Beginn jeweils um 17 Uhr.

Den Referenten stehen je 15 Minuten Redezeit zur Verfügung. Alle interessierten Bürger können ohne Anmeldung teilnehmen. Ein Mitdiskutieren ist nicht vorgesehen. 

stol/ker

stol