Der „Bozner Panda“wird mit Erdgas-Wasserstoff angetrieben. Es handelt sich um ein Erdgas-Wasserstoffgemisch, das aus erneuerbaren Quellen gewonnen wird. Am Auto mitgewirkt haben in Südtirol tätige Unternehmen: Iveco DV, Röchling Automotive, GKN Driveline, Hofer Powertrain, Multienergy Alpengas.„Erdgas-Wasserstoff ist ein ökologischer Treibstoff, sogar ökologischer als traditionelles Methan, das an sich bereits umweltfreundlicher ist als Benzin. Zudem kann Erdgas-Wasserstoff in Südtirol produziert werden“, so der TIS innovation park, der sich u.a. um die Projektorganisation gekümmert hat. Der Prototyp kann auch mit Biomethan angetrieben werden. Biomethan entsteht durch die Aufbereitung von Biogas, das vor allem aus Abfällen aus der Tierhaltung und aus häuslichem Biomüll gewonnen wird. Biomethan sei nahezu CO2-neutral und mache den Panda damit sogar noch ökologischer als einen elektrisch betriebenen Panda. Um weniger zu verbrauchen, wurden in die Karosserie selbstregulierende Klappen integriert, die die Aerodynamik verbessern; zudem wurde ein leichtes und reibungsärmeres Übertragungssystem eingebaut. Weiters wurden hochtechnologische Glas- und Plastikfasermaterialien im Auto verbaut, um den Wagen gegen Kälte und Hitze besser zu isolieren.