Montag, 25. November 2019

Erster selbstfahrender Bus in Meran: Ab jetzt zur Testfahrt einsteigen

Den Bürgern neue Mobilitätskonzepte anbieten und eine Vorreiterrolle im Bereich Mobilität einnehmen: dies sind 2 der Ziele des Tests des ersten selbstfahrenden Busses in Meran. Der elektrisch betriebene Bus wurde am Montag offiziell von Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider, Bürgermeister Paul Rösch, Mobilitätsstadträtin Madeleine Rohrer, dem stellvertretenden Direktor des NOI Techparks Hubert Hofer, SASA-Präsidenten Francesco Morandi und Roberto Maldacea vom Unternehmen Navya Italia vorgestellt.

Ab heute bis zum 1. Dezember  kann der Bus von Bürgern, Gästen und Interessierten zwischen 9 und 17 Uhr getestet werden.
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Ab heute bis zum 1. Dezember kann der Bus von Bürgern, Gästen und Interessierten zwischen 9 und 17 Uhr getestet werden. - Foto: © DLife

„Die Zukunft der Mobilität ist digital und vernetzt. Wie wollen alles dafür tun, dass das Auto nicht die erste Wahl ist, sondern die Bürger vermehrt auf öffentliche Mobilitätsformen umsteigen. Als Land Südtirol nehmen wir mit dem selbstfahrenden Bus eine Vorreiterrolle in der Mobilität in den Alpen ein“, sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.




Höchste Sicherheitsstandards garantiert

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it dem neuen Bus werde den Bürgern eine neue Form der Mobilität angeboten, die in vielen Ländern dieser Welt derzeit getestet werde, so der Landesrat. Dieser Fahrzeugtyp hat bereits 1,5 Millionen Kilometer absolviert und hat nach der Registrierung der Strecke eine Fehlerquote von nur einem Zentimeter - es garantiert also höchste Sicherheitsstandards für die Fahrgäste.

Der kleine Shuttlebus hat bereits begonnen, die vorgegebene Strecke in der Innenstadt von Meran ohne Fahrgäste zu befahren und über Sensoren, die mit einem GPS-Signal verbunden sind, den Verlauf einzuspeichern und kann somit auch auf eventuelle Hindernisse reagieren.

Alle sind eingeladen, den Bus zu testen

Ab heute kann er bis zum 1. Dezember von Bürgern, Gästen und Interessierten zwischen 9 und 17 Uhr getestet werden. Die Start- und Endhaltestelle befindet sich im Gartenweg. Dort wird der Bus regelmäßig seine Fahrgäste abholen und sie in knapp 10 Minuten durch die verkehrsberuhigten Gassen zurück zum Ausgangspunkt fahren. Bei jeder Fahrt können bis zu 12 Fahrgäste zusteigen.

Mit 25 Kilometern pro Stunde dreht der Bus seine Runden

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 25 Stundenkilometer. Begleitet werden sie von 2 Technikern, die bei etwaigen technischen Problemen eingreifen und den Fahrgästen erklären, wie das Fahrzeug funktioniert.

Das Experiment läuft unter dem Namen Projekt MENTOR, das mit 1,5 Millionen Euro vom Kooperationsprogramm Interreg V-A Italien-Schweiz finanziert wird und als Versuchsorte Meran und die Schweizer Stadtgemeinde Brig-Glis bestimmt hat. Partner des Projekts sind das Innovationsviertel NOI Techpark in Bozen sowie SASA, PostAuto, das Ressort für Mobilität und Infrastrukturen des Landes sowie die STA Südtirol AG.

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stol