Sonntag, 10. Juli 2016

Erzeugerpreise in China fallen den 52. Monat in Folge

Als Zeichen für anhaltend langsameres Wachstum in China sind die chinesischen Erzeugerpreise im Juni den 52. Monat in Folge gefallen. Das Minus der Preise auf Großhandelsebene betrug 2,6 Prozent im Vorjahresvergleich, wie das Statistikamt am Sonntag in Peking berichtete.

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Die Verbraucherpreise legten um 1,9 Prozent zu.

Die niedrige Inflation zeigt die schwache Nachfrage in der zweitgrößten Volkswirtschaft. Die chinesische Wirtschaft wuchs im ersten Quartal schon mit 6,7 Prozent so langsam wie seit der globalen Finanzkrise vor sieben Jahren nicht mehr.

Die Inflation liegt weiter unter der Vorgabe der Regierung von drei Prozent und gibt der Zentralbank damit Raum für eine Lockerung der Geldpolitik. Der Rückgang der Erzeugerpreise schwächte sich im Juni mit einer Wiederbelebung des Immobilienmarktes zumindest leicht ab, nachdem im Vormonat ein Minus von 2,8 Prozent verzeichnet worden war.

apa/dpa

stol