Dienstag, 05. Mai 2015

Es geht wieder aufwärts in Europa

Als „Rückenwind für die wirtschaftliche Erholung“ sieht die EU-Kommission die gestern präsentierten Daten der Frühjahrsprognose.

Foto: © shutterstock

Demnach wird die Wirtschaft 2015 um 1,8 Prozent in der EU wachsen. Dies ist etwas mehr als die im Februar prognostizierten 1,7 Prozent. Die Eurozone kann mit einem Plus von 1,5 Prozent anstatt 1,3 Prozent rechnen.

 Das höchste Wirtschaftswachstum wird 2015 für Irland und Malta mit je 3,6 Prozent erwartet, gefolgt von Luxemburg (3,4 Prozent), Polen (3,3 Prozent), Slowakei (3,0 Prozent), Spanien, Ungarn, Litauen und Rumänien (je 2,8 Prozent), Großbritannien (2,6 Prozent), Schweden und Tschechien (je 2,5 Prozent), Slowenien, Estland und Lettland (je 2,3 Prozent), Deutschland (1,9 Prozent), Dänemark (1,8 Prozent), Niederlande und Portugal (je 1,6 Prozent), Frankreich und Belgien (je 1,1 Prozent), Bulgarien (1,0 Prozent), ÖSTERREICH (0,8 Prozent), Italien (0,6 Prozent), Griechenland (0,5 Prozent), Kroatien und Finnland (je 0,3 Prozent) sowie Zypern, das mit minus 0,5 Prozent einen BIP-Rückgang verzeichnen dürfte.

Die niedrigste Arbeitslosenrate wird weiterhin für Deutschland mit 4,6 Prozent ausgewiesen, vor Großbritannien (5,4 Prozent), Tschechien (5,6 Prozent) und Luxemburg (5,7 Prozent). Die höchsten Quoten werden weiterhin für Griechenland (25,6 Prozent) und Spanien (22,4 Prozent vorausgesagt).

apa

stol