Zwar sei die Buchungslage in den Weihnachtsfeiertagen in den großen Skigebieten einigermaßen gut gewesen, aber „fernab von ausgebucht“, wie Manfred Pinzger, Präsident des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV), gegenüber STOL bestätigt. Außerhalb der Skizentren, sprich in den periphären Gebieten und in den Städten habe es mehr Stornierungen als Buchungen gegeben. „Daher müssen wir von einer schlechten Bilanz sprechen“, so Pinzger.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/die-stornierungswelle-in-suedtirol-bleibt-aus" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Dabei hatte man noch vor einigen Wochen auf eine gute Weihnachtszeit gehofft</a> – die vielen Unsicherheiten haben jedoch zu zahlreichen kurzfristigen Stornierungen geführt. Kurzum: „Es lief viel schlechter als erwartet“, bringt es der HGV-Präsident auf den Punkt. <BR /><BR />Und es wird nicht besser. Ganz im Gegenteil. Im Tourismus blickt man mit großer Sorge auf die nächsten Wochen und Monate. „Es ist leider das eingetreten, was wir befürchtet haben. Für Jänner und Februar sind nur wenige Buchungen zu verzeichnen“, so Pinzger. <BR /><BR />Die Buchungen der Gäste aus dem deutschsprachigen Raum, aber besonders auch der Niederländer, die in vielen Südtiroler Skigebieten zu den Stammgästen zählen, seien diesmal sehr rar. Man gehe davon aus, dass es in den großen Skigebieten einigermaßen laufen könnte, vor allem aber in den umliegenden Gebieten und in den Städten sehe es „sehr düster aus“. <BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-52152081_quote" /><BR /><BR />„Sich stetig ändernde Voraussetzungen und Corona-Maßnahmen sorgen für eine große Unsicherheit auf dem Markt“, weiß der HGV-Präsident. Nicht nur die Maßnahmen hierzulande, sondern vor allem auch die Bestimmungen in den anderen Staaten, sorgen derzeit für Zurückhaltung und halten viele Gäste vom Reisen ab. <BR /><BR />Freilich, Maßnahmen seien nötig, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Pinzger betont aber auch: „Wenn man sieht, dass ein Großteil der Hospitalisierten ungeimpft ist, dann muss man schon klar sagen, dass dies nicht mehr tragbar ist. Die Impfung ist ein Zeichen der Solidarität, auch dem Gastgewerbe gegenüber“. Man müsse dabei auch an die 30.000 Mitarbeiter im Tourismus denken. <BR /><BR />Es brauche ein Umdenken in der Bevölkerung, das Gastgewerbe schlittere auch aufgrund der vielen Nicht-Geimpften von einer Krise in die nächste. „Wir hoffen, dass die Impfquote steigt und sich die Corona-Zahlen in den nächsten Wochen wieder beruhigen, nur so können wir eine bessere Wintersaison erwarten“, erklärt Pinzger. <BR />