Die EU-Kommission verdächtigt das Unternehmen des Tech-Milliardärs laut Mitteilung, die Risiken bei der Einführung seiner Künstlichen Intelligenz auf der Online-Plattform nicht richtig bewertet und reduziert zu haben.<BR /><BR />X war in den vergangenen Wochen in die Kritik geraten, weil zunächst alle Nutzer den KI-Chatbot Grok auffordern konnten, gepostete Bilder zu sexualisieren. Immer wieder befahlen Menschen der KI etwa, Fotos zu manipulieren und Frauen in Bikinis zu kleiden.<BR /><BR />An Silvester entschuldigte sich Grok dafür, ein Bild von zwei Mädchen im Teenager-Alter „in sexualisierten Outfits“ erstellt und geteilt zu haben. Bei der Untersuchung geht es laut EU-Kommission daher auch um Bilder, die als Kindesmissbrauch gelten könnten. <h3> X seit längerem im Visier der Ermittler</h3>Gegen Musks Online-Plattform laufen auf Grundlage europäischer Digitalgesetze ohnehin bereits mehrere Untersuchungen – etwa wegen der Moderation und des Risikomanagements illegaler Inhalte. Auch gegen andere Tech-Riesen, wie etwa Meta oder Tiktok, laufen Verfahren der EU-Kommission. Brüssel verkündete am Montag zudem, dass sich auch Whatsapp künftig an die strengeren Digitalregeln für große Online-Plattformen halten muss.