Dagegen werden die Quoten bei Hering und Sprotte um je 30 Prozent gesenkt. Auch beim baltischen Lachs gibt es eine Reduktion der Fangquote um 15 Prozent, hieß es am Freitag in Diplomatenkreisen in Brüssel.80 Prozent der Arten überfischtAußerdem geht es bei einem bilateralen Abkommen zwischen der EU und Norwegen um sieben gemeinschaftliche Fischbestände, unter ihnen der Kabeljau, der blaue Witling, die Makrele, der Hering und die Scholle. Generell gibt es das Problem, dass bis zu 80 Prozent aller kommerziell genutzten Fischarten überfischt sind, das heißt, die Bestände sind in Gefahr. Nun gilt es auch eine Balance zu finden, wie durch geringere Fischquoten die Arten geschützt bzw, ihre Bestände vergrößert werden, sowie dem Anliegen der Fischer, keine Einkommenseinbußen dadurch zu erleiden.Aufschluss über Förderung der Entwicklung des ländlichen RaumsBei der anschließenden Tagung der Agrarminister Dienstag nachmittag wird u.a. die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds erörtert. Beschlüsse wird es keine geben. apa