Für 2014 wird sich die Rate gegenüber 2013 mit 11,1 Prozent nicht verändern. Österreich bleibt das Land mit der niedrigsten Arbeitslosenquote aller 27 EU-Staaten (ab der zweiten Jahreshälfte unter Einschluss Kroatiens dann aller 28 Mitgliedsländer): Österreichs Arbeitslosenrate lag 2012 bei 4,3 Prozent, für 2013 wird ein Anstieg auf 4,7 Prozent vorausgesagt, dieser Wert bleibt demnach auch 2014 bestehen. Die Eurozone wies 2012 einen Wert von 11,4 Prozent aus, der 2013 auf einen absoluten Höchstwert von 12,2 Prozent klettern wird, ehe er 2014 leicht auf 12,1 Prozent zurückgeht.Höchstwert bei 27 ProzentFür 2013 wird der Höchstwert der Arbeitslosen mit je 27,0 Prozent in den Krisenländern Griechenland und Spanien erwartet. Auf dem dritten Platz liegt Portugal mit 18,2 Prozent, dann folgt Zypern mit 15,5 Prozent vor Irland (14,2 Prozent). Alle diese fünf Länder haben bereits Rettungsprogramme der EU erhalten, Spanien „nur“ eine Bankenhilfe, die anderen vier Euroländer ein sogenanntes Vollprogramm.Am positiven unteren Ende kommt nach Österreich mit 4,7 Prozent Deutschland mit 5,4 Prozent vor Luxemburg (5,5 Prozent), Malta (6,3 Prozent) sowie den Niederlanden und Rumänien (je 6,9 Prozent). Im einstelligen Bereich liegen auch noch Tschechien (7,5 Prozent), Dänemark (7,7 Prozent), Belgien und Großbritannien (je 8,0 Prozent), Finnland (8,1 Prozent), Schweden (8,3 Prozent) und Estland (9,7 Prozent). Das ab Juli 28. EU-Land Kroatien kommt bei der Arbeitslosenrate 2012 auf 15,9 Prozent, 2013 steigt der Wert auf 19,1 Prozent und 2014 wird eine weitere Erhöhung auf 20,1 Prozent erwartet.Wieder leichtes Beschäftigungsminus Bei der Beschäftigung weisen elf Länder von 2012 bis 2014 in allen drei Jahren ein Wachstum auf. In der EU-27 sank die Beschäftigung 2012 um 0,3 Prozent, sie nimmt 2013 sogar um 0,4 Prozent ab, ehe sie 2014 mit +0,4 Prozent wieder in den positiven Bereich drehen soll. Die Eurozone wies 2012 ein Beschäftigungsminus von 0,9 Prozent auf, 2013 werden -0,7 Prozent vorausgesagt und für 2014 ein Wachstum von 0,3 Prozent.Das höchste Beschäftigungswachstum 2013 weist demnach Lettland mit +1,9 Prozent vor Malta (+1,8 Prozent) auf, gefolgt von Luxemburg (+1,6 Prozent), Litauen (+1,3 Prozent), Österreich (+0,7 Prozent), Deutschland, Großbritannien und Rumänien (je +0,5 Prozent). Insgesamt können im laufenden Jahr zwölf Staaten ein Beschäftigungsplus auf, in vier Ländern gibt es keine Veränderung und in elf EU-Staaten nimmt die Beschäftigung ab.Am stärksten ist die Abnahme in Zypern mit -6,6 Prozent, vor Portugal (-3,9 Prozent), Griechenland (-3,5 Prozent) und Spanien (-3,4 Prozent), Bulgarien (-2,1 Prozent), Slowenien (-1,6 Prozent), Italien (-1,1 Prozent), Niederlande (-1,0 Prozent), Finnland und Polen (je -0,4 Prozent) und Dänemark (-0,2 Prozent).apa