Freitag, 07. Oktober 2016

EU gibt Italien mehr Zeit für Verkauf von vier „Good Banks“

Die EU gewährt Italien mehr Zeit für den Verkauf von vier in neue Geldhäuser umgewandelten Pleitebanken. Die EU-Kommission genehmigte eine Verlängerung für die ursprünglich bis Ende September laufenden Verkaufsprozeduren, haben italienische Medien berichtet. Wie lange die Frist verlängert wurde, teilte die EU nicht mit, um die Gespräche mit möglichen Käufern nicht zu beeinträchtigen, hieß es.

Die Europäische Union gibt Italien mehr Zeit für Verkauf von vier „Good Banks“.
Die Europäische Union gibt Italien mehr Zeit für Verkauf von vier „Good Banks“. - Foto: © shutterstock

Veräußert werden die vier „Good Banks“ Banca Marche, Banca Popolare dell'Etruria, die Sparkasse von Chieti und jene von Ferrara. Ihr Verkauf hätte ursprünglich bis Ende April abgeschlossen werden, die Frist war jedoch bereits bis September verlängert worden.

UBI soll drei Banken übernehmen

Die faulen Kredite der vier Kleinbanken, die im vergangenen November mit einem Regierungsdekret gerettet wurden, wurden in eine Bad Bank ausgegliedert. Es sind allesamt sehr kleine Banken, denen aber die jahrelange Rezession in Italien in Form vieler notleidender Kredite zugesetzt hat. Die an der Mailänder Börse notierte italienische Bank UBI ist im Rennen um die Übernahme von drei der vier „Good Banks“.

apa

stol