EU-Steuerkommissar Algirdas Semeta forderte am Donnerstag eine intensivere Zusammenarbeit mit Drittländern in diesem Bereich.Verhandlungen mit Russland und Norwegen seien über Vereinbarungen zur Zusammenarbeit der Verwaltungsbehörden auf dem Gebiet der Mehrwertsteuer eingeleitet worden.Die Gefahr des MwSt-Betrugs mit Beteiligung von Akteuren aus Drittländern bestehe insbesondere in den Bereichen Telekommunikation und elektronische Dienstleistungen.Angesichts des Wachstums dieser Sektoren seien wirksamere Instrumente zur Bekämpfung solcher Betrugsfälle von wesentlicher Bedeutung, um die öffentlichen Haushalte zu schützen.Semeta erklärte, dass sich seit Einführung der MwSt in der EU die Lieferkette drastisch verändert habe.Durch die Globalisierung und den elektronischen Geschäftsverkehr ergeben sich neue Möglichkeiten, aber auch neue Risiken. Betrüger nutzten die zwischen den einzelnen Ländern bestehenden Unterschiede und Informationslücken aus.apa