Der jüngste Stresstest zu mehr als 90 europäischen Banken sei der strikteste bisher gewesen und die Risiken dabei identifiziert worden. Alle Banken seien nunmehr in einem Konsolidierungsprozess.Der Sprecher sagte, die EU-Kommission sehe die Aussagen Lagardes nicht als Hinweis darauf, dass der IWF noch mehr Schritte verlange. „Diese Diskussion hat schon stattgefunden zwischen der EU und dem IWF. Ich sehe kein extra Element zum jetzigen Zeitpunkt“, sagte EU-Kommissionssprecher Amadeu Altafaj-Tardio.Rehn will gemeinsam mit dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, und Eurozonen-Chef Jean-Claude Juncker am heutigen Montagnachmittag (15.00 Uhr) den Wirtschaftsausschuss des EU-Parlaments über die Euro-Krise informieren. Eine Sprecherin von EU-Kommissionschef Jose Manuel Barroso sagte am Montag, auch der Präsident der Brüsseler Behörde werde am Dienstag mit Juncker zusammentreffen, um über die Umsetzung der Euro-Gipfelbeschlüsse vom 21. Juli und über den Abschluss des Pakets zur wirtschaftspolitischen Steuerung zu beraten. Anschließend werde Barroso den polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk in Brüssel empfangen. Dabei stehe der künftige EU-Finanzrahmen von 2014 bis 2020 im Mittelpunkt, sagte die Sprecherin. Tusk will auch dem Europaparlament einen Besuch abstatten und dort eine Esplanade im Gedenken an die Gewerkschaftsbewegung „Solidarnosc“ eröffnen.Nach wie vor ungelöst ist der Streit um die von Finnland geforderten Sicherheiten im Rahmen des 109 Mrd. Euro schweren zweiten Rettungspakets der Euro-Länder und des IWF für Griechenland. Hatte Rehns Sprecher vor einer Woche noch betont, nach Ansicht der EU-Kommission sollten alle Aspekte des Gipfelbeschlusses noch vor Monatsende geklärt sein, so sagte er am Montag: „Es gibt kein Zieldatum.“ Eine Klärung soll aber so schnell wie möglich erfolgen. Österreich lehnt eine Sonderregelung für Finnland im Rahmen des Griechenland-Pakets ab. apa