In der neuen Ausgabe des Magazins „Spiegel“ lobte ESM-Chef Klaus Regling nach Angaben vom Sonntag zwar, dass „sich Portugal am Ende des Hilfsprogramms wieder allein finanzieren kann“. Wichtig sei aber, dass sich in Portugal keine Selbstzufriedenheit breit mache.Entscheidend seien die Reformen im Land gewesen, „aber auch die extrem gute Stimmung an den Märkten“, sagte Regling. Darum unterlägen „Länder, die Kredite vom Euro-Rettungsschirm bekommen haben, einer besonderen Überwachung durch die EU-Kommission“. Auch der ESM sei daran beteiligt, um sicherzustellen, „dass Portugal all seinen Zahlungspflichten gegenüber dem ESM nachkommt“, sagte Regling.Portugal war eines der durch die Eurokrise am härtesten betroffenen Länder und musste sich unter den Euro-Rettungsschirm flüchten. Das Ende des Hilfsplans ist für den 17. Mai vorgesehen. Portugal hat immer noch einen Schuldenstand von rund 130 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Arbeitslosenquote liegt bei 15,3 Prozent. Die Regierung erwartet in diesem Jahr ein Wachstum von 1,2 Prozent.apa/afp