„Ein Verbleiben Griechenlands in der Eurozone wäre wünschenswert“, sagte der Wirtschaftsminister am Sonntag im Sommerinterview des ZDF. „Aber es kommt darauf an, dass die zugesagten Reformvereinbarungen eingehalten werden.“Daran hingen die Akzeptanz nach innen, aber auch die Glaubwürdigkeit der Euro-Stabilitätsunion nach außen.Mehr Zeit laut Rösler „nicht machbar“Forderungen Griechenlands nach einem halben Jahr oder zwei Jahren mehr Zeit seien „nicht machbar“. Zeit bedeute immer auch Geld, das es ohne Gegenleistung nicht gebe.Rösler betonte, der Troika-Bericht der internationalen Geldgeber solle abgewartet werden.Zu Kritik an seiner umstrittenen Äußerung, ein möglicher Euro-Austritt Griechenlands habe Schrecken verloren, sagte er: „Die Frage, ob Investoren nach Griechenland gehen oder nicht, hängt nicht davon ab, was der deutsche Wirtschaftsminister sagt, sondern wie die Reformen in Griechenland vorankommen.“Der FPD-Chef verwies zugleich darauf, dass die Eurozone mit den bestehenden Rettungsschirmen heute viel stabiler dastehe als 2010. apa/dpa