Wie der Präsident des Dachverbandes „Europas Brauer“, Alberto da Ponte, am Dienstag in Brüssel sagte, würde eine 20-prozentige Erhöhung der Biersteuer in den europäischen Staaten 70.000 Jobs gefährden und infolge von Verkaufsrückgängen und niedrigeren Mehrwerts- und Unternehmenssteuern zu einem EU-weiten Verlust von 115 Milo. Euro an staatlichen Einnahmen führen.Da Ponte berief sich dabei auf eine Studie der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Er zeigte sich zudem „verwundert“ darüber, dass auf Wein in Europa keine Verbrauchssteuern anfielen. Heineken-Chef Jean-Francois Boxmeer sagte, es bestehe in Europa ein Trend, dass die Menschen in Zukunft weniger trinken würden aber mehr auf Qualität achten. Heineken wolle darauf mit neuen Marken regieren, derzeit gehören etwa 230 Marken zu dem Konzern. „93 Prozent des weltweit getrunkenen Biers sind lokale Marken“, so der Heineken-Chef. Wachstumsmärkte für Heineken seien die Länder der ehemaligen Sowjetunion, China und Afrika. China sei vor 30 Jahren noch überhaupt kein Biermarkt gewesen, mittlerweile aber der größte. apa