Am Berichtstag viel beachtet wurden die Inflationsdaten aus der Eurozone. Im August ist die Teuerungsrate auf dem tiefsten Stand seit eineinhalb Jahren verblieben. Mit einem Wert von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat lag die Inflationsrate damit weiterhin deutlich unter dem EZB-Inflationsziel von knapp unter 2 Prozent.Daneben wurden auch Daten zur Arbeitslosigkeit in der Eurozone bekannt gegeben. Diese hat sich im Juli wie von Experten erwartet nicht verändert und verharrt bei 7,5 Prozent. Niedriger war die Arbeitslosenquote zuletzt im Juli 2008.In der Branchenbetrachtung gingen im Euro-Stoxx-50 die Anteilsscheine der europäischen Banken als die großen Gewinner hervor. Neben den Titeln der niederländischen ING Groep (plus 1,12 Prozent) schlossen auch jene der französischen Großbanken Societe Generale (plus 0,88 Prozent) und BNP Paribas (plus 0,51 Prozent) in der Gewinnzone.An das untere Ende des Leitindex der Eurozone fielen die Papiere des französischen Immobilien- und Investmentunternehmens Unibail-Rodamco-Westfield mit einem Minus von 2,38 Prozent.An der Pariser Börse waren insbesondere die Autozuliefererwerte gesucht. Die Titel von Michelin (plus 1,75 Prozent), Valeo (plus 2,43 Prozent) und Faurecia (plus 2,98 Prozent) profitierten hierbei auch von einer Sektorstudie der UBS.apa