Er drängt bis spätestens Ende März auf ein Reformpaket zur Stärkung der Gemeinschaftswährung, das eine „abschließend von den Märkten ernst genommene Antwort formuliert“.Vor Beginn des Eurozonen-Sondergipfels Freitagnachmittag sagte Juncker in Brüssel, heute sollte man sich auf die „politischen Grundzüge des Europaktes verständigen“.Aber „wir brauchen auch einige Hinweise, wie wir bis Ende des Monats gedenken, das Gesamtpaket zu schnüren“. Dies beinhalte auch die Frage, die sich mit Irland und Griechenland sowie dem permanenten Krisenmechanismus und dem derzeitigen Euro-Rettungsschirm stellten. Konkret auf Griechenland angesprochen zeigte sich Juncker optimistisch.„Es gibt keinen Grund zu zweifeln, dass Griechenland zahlungsfähig bleibt. Zu allfälligen Neuverhandlungen über die Irland-Schulden wollte er sich nicht äußern.Was den von Deutschland vorgeschlagenen Pakt zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit betrifft, sei dieser nie offiziell vorgelegt worden. Was nun beschlossen werden könne, sei nur die Fortführung dessen, was schon in einzelnen Instrumenten bestehe. "Aber wir müssen deutlich machen, dass wir das Reformtempo erhöhen. Wenn das das Signal des Europaktes ist, ist es ein gutes Signal."apa